RCL reagiert auf Call-Center-Probleme (Ausgabe 2014-07)

Der per 1. Januar vollzogene Wechsel des Call Centers von RCL Cruises von Frankfurt nach Holland sorgt bei den Reisebüros für Irritationen: Geklagt wird über lange Wartezeiten und Kompetenz-Probleme. Die aktuelle Situation wird von RCL-Chef Tom Fecke nicht schöngeredet: «Es stimmt, die Bearbeitungen dauern noch zu lange, was wir bedauern.» Der Betreiber Xerox beschäftige zwar

Der per 1. Januar vollzogene Wechsel des Call Centers von RCL Cruises von Frankfurt nach Holland sorgt bei den Reisebüros für Irritationen: Geklagt wird über lange Wartezeiten und Kompetenz-Probleme. Die aktuelle Situation wird von RCL-Chef Tom Fecke nicht schöngeredet: «Es stimmt, die Bearbeitungen dauern noch zu lange, was wir bedauern.» Der Betreiber Xerox beschäftige zwar dieselbe Zahl von Mitarbeitenden wie zuvor RCL in Frankfurt, doch das neue Team sei noch nicht vollständig eingespielt und müsse sich das lückenlose Detail-Know-how erarbeiten. 

Fecke hat nun reagiert, und das Call Center wurde um 50% mit zehn zusätzlichen Mitarbeitenden aufgestockt. Zudem wurden aus Frankfurt erfahrene «Floorwalker» nach Holland delegiert, welche die Call-Center-Mitarbeitenden vor Ort unterstützen und die interne Schulung forcieren. Fecke geht davon aus, dass bis Mitte März eine deutliche Verbesserung der Center-Leistungen erfolgt. «Obwohl RCL einfach und bequem über Cruise Match buchbar ist, gibt es nach wie vor viele telefonische An- und Rückfragen von Reisebüros», sagt Fecke zur unveränderten Bedeutung eines Call Centers. 

Der Reisebürovertrieb macht bei RCL 83,6% aus. Mehr RCL-News in Kürze im TRAVEL INSIDE. 

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