Derzeit und noch bis Ende August fliegt RAM ab Genf 14 Mal pro Woche nach Marokko; elfmal nach Casablan-ca und dreimal nach Marrakesch. Ab Zürich ist eine solche Nonstop-Verbindung nach Marrakesch allerdings nach wie vor keine Option. «Ab Zürich wäre Marrakesch ein rein touristisches Ziel, das nur von Schweizern gebucht würde. Dafür ist schlicht nicht genug Potenzial vorhanden», ist Mabtoul überzeugt.
Über ihren Hub Casablanca bedient RAM mehr als 20 Destinationen in Westafrika; ein Zielmarkt, den RAM pflegt. «Gerade für die anglofonen afrikanischen Länder wie Nigeria, Ghana etc. besteht im Grossraum Zürich eine grosse Nachfrage», erklärt Farid Mabtoul die Deutschschweizer Strategie. «Aber auch nach Kamerun und Senegal sind wir stark.»
Dennoch sei selbstverständlich auch Marokko selbst als Ziel sehr wichtig, weshalb RAM in Zusammenarbeit mit dem Office National Marocain du Tourisme weitere Studienreisen spezifisch für Reisebüromitarbeitende aus der Region Zürich durchführen wird. Die nächste solche Reise ist für Ende September geplant. Denn via Casablanca deckt RAM ganz Marokko ab, «besonders Agadir sowie Ouarza-zate für Trekkings im Atlas und der Wüste sind beliebt», so der RAM-Direktor. «Wir decken alle relevanten touristischen Ziele in Marokko ab, wobei die maximale Umsteigezeit nie mehr als eineinhalb Stunden beträgt.»



