Schön Touristik: Kreativ an Kerndestinationen (Ausgabe 2009-10)

Der deutsche Gruppenreisen-Veranstalter will den Kontakt zu seinen Schweizer Kunden intensivieren und ausbauen.

Schön Touristik, Paketer und Gruppenreisen-Veranstalter mit Sitz im
deutschen Darmstadt, hat sich in den 13 Jahren seines Bestehens auf die
Destinationen Korsika, Sardinien, Andorra und Odenwald/Bergstrasse
spezialisiert. Davon profitieren auch rund 200 B2B-Kunden in der
Schweiz, die Schön-Reisepakete für ihr Gäste nachfragen. Und auch als
Incoming-Agentur sei Schön Touristik bei diesen Kunden etabliert,
betont Geschäftsführer Johannes Schön.

«Unsere Schweizer Kunden lassen sich in die Bereiche Busunternehmer,
Reiseveranstalter und Reisebüros mit Eigenveranstaltungen
klassifizieren», erklärt er und fügt an: «Alle drei Segmente
erschliessen uns zudem noch den Zugang zu wichtigen Multiplikatoren,
wie Clubs, Vereinen und Organisationen. Hier sind zum Beispiel unsere
Kleingruppen-Produkte für Gruppen ab acht Personen relevant, die wir
speziell auf die Bedürfnisse der Gruppen zuschneiden.»

Das Unternehmen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2008 wurde
mit einem erfreulichen Umsatzplus von elf Prozent abgeschlossen, sagt
Schön: «Die Gruppentouristiker haben unsere Programme mit einer starken
Buchungsresonanz bestätigt und sich für immer hochwertigere Produkte
entschieden.» Ein wenig zurückhaltender zeigten sich die Schweizer
Kunden: «In den letzten drei Jahren haben wir unser Engagement auf dem
Schweizer Markt deutlich verstärkt und zahlreiche neue Kunden gewonnen.
Dennoch korrespondiert das Wachstum auf diesem Markt nicht mit unserem
Gesamtwachstum, sondern bleibt leicht dahinter zurück», konstatiert
Johannes Schön.

Für ihn ist das ein Grund, den Schweizer Markt noch spezifischer zu
bearbeiten: «Sehr gute Resonanzen verbuchten wir vor einigen Monaten,
als wir für österreichische Busunternehmer eine Inforeise nach
Sardinien veranstaltet haben – Ähnliches denken wir nun für den
Schweizer Markt an», stellt er in Aussicht. «Mitte Oktober planen wir
zudem eine Inforeise nach Sardinien, welche die Qualitäten der Insel
als Wanderparadies fokussieren wird. Auch hier sind Interessenten aus
der Schweiz herzlich willkommen!»

Produkteseitig stellt Schön Touristik in der Schweiz eine andere
Nachfrage als in Deutschland fest. So laufe Andorra eher weniger,
«möglicherweise, weil es in der Schweiz selber genug Berge hat»,
mutmasst Johannes Schön. «Auch der Odenwald könnte noch besser
nachgefragt werden. Unsere ‹Heimspiel›-Destination verpacken wir in
tolle Pakete rund um die Themen Wein, Nibelungen, Kartoffelwochen und
viele mehr.»

Im Gegenzug verzeichnet Schön Touristik in der Schweiz für Korsika und
Sardinien besonders grosses Interesse. «Aktivreisen, z. B. für Wanderer
oder Golfer, kommen bei unseren Schweizer Kunden und deren Reisegästen
gut an. Ausserdem konnten wir das Thema Enogastronomie erfreulich gut
positionieren: Reisen, die die kulinarischen Besonderheiten der
Destination mit dem Genuss lokaler Weine oder Liköre verbinden. Hier
hat sich unser Konzept bestätigt, sehr ausgefallene und individuelle
Bausteine zu einer guten und originellen Reisemischung zu verbinden.»

Sara Marty