SAA in der Zwickmühle
Das EU Emissions Trading Scheme (EU ETS) bringt die South African Airways (SAA) in eine schwierige Lage, wie «Southern African Tourism Update Online» schreibt. CEO Siza Mzimela erklärt: «Wir unterstützen zwar voll und ganz den Vorschlag der Regierung, dass die EU ihr ETS für zwei Jahre aussetzen soll, um eine weltweit akzeptable Lösung durch die International Civil Aviation Organisa-tion (ICAO) zu finden. Gleichzeitig unternehmen wir aber als verantwortungsvolle Airline Schritte, um dem EU ETS zu entsprechen allerdings unter Protest.» Um den Flugbetrieb von Südafrika nach London, Frankfurt und München auch weiterhin ohne Sank-tionen sicherzustellen, wird SAA die Zuschläge auf Flügen nach Europa erhöhen, wie Mzimela sagt.
AUA eröffnet neue Lounges in Wien
Austrian Airlines (AUA) hat im neuen «Austrian Star Alliance Terminal» am Flughafen Wien-Schwechat sechs neue Lounges eröffnet. Damit -vergrössert AUA die Lounge-Fläche im neuen Terminal um rund 30%. Auf mehr als 2000 m² erstrecken sich die modernen Lounges, die täglich von 05.30 Uhr bis 23.30 Uhr geöffnet sind. AUA bietet mit «Redlounge» aber auch einen speziellen Service für Economy-Passagiere an: Damit können sich Fluggäste mit einem Economy-Ticket vor Abflug in Wien für EUR 35 pro Person den Zutritt zu einer der Business Lounges kaufen.
Fastjet: afrikanische Billigairline
Dass Easyjet-Gründer Stelios Haji–Ioannou mit seiner Easygroup eine neue Airline namens Fastjet ins Leben rufen will, ist bereits seit letztem Herbst bekannt. Nun gibt es einige neue Details dazu. Fastjet soll künftig in Afrika tätig sein. Als weiteren Schritt im Projekt von Haji-Ioannou hat nun Lonrho, eine in Afrika tätige Investmentgesellschaft, ihren Flugbereich an die britische Investmentfirma -Rubicon für USD 85,7 Mio. verkauft. Rubicon will so den afrikanischen -Billigcarrier mit dem bestehenden Flugnetzwerk von Lonrho unter Lizenzvertrag mit der Easygroup auf die Beine stellen. Der Name der Airline wird Fastjet lauten, es sollen moderne Jets zum Einsatz kommen, und die Airline soll nach europäischen Standards operieren.



