Sky News (Ausgabe 2012-07)

El Al erhöht Tarife El Al Israel Airlines hat angekündigt, Tarifanpassungen für alle Buchungsklassen in unterschiedlicher Höhe per 20. Februar 2012 vorzunehmen. Wie die Airline mitteilt, sei lediglich der günstigste Tarif in der O-Klasse davon ausgenommen. Der bisherige Treibstoffzuschlag in Höhe von CHF 40 pro Weg bleibt unverändert. RJ reduziert Schweiz-Verbindungen Angesichts steigender Treibstoffpreise und

El Al erhöht Tarife

El Al Israel Airlines hat angekündigt, Tarifanpassungen für alle Buchungsklassen in unterschiedlicher Höhe per 20. Februar 2012 vorzunehmen. Wie die Airline mitteilt, sei lediglich der günstigste Tarif in der O-Klasse davon ausgenommen. Der bisherige Treibstoffzuschlag in Höhe von CHF 40 pro Weg bleibt unverändert.

RJ reduziert Schweiz-Verbindungen

Angesichts steigender Treibstoffpreise und sinkender Buchungszahlen streicht Royal Jordanian (RJ) ab dem Sommerflugplan 2012 fünf Ziele aus dem Strecken-netz. Dazu gehören München, Brüssel, Al Ain (VAE) sowie zwei weitere Ziele in der Golfregion, welche noch kommuniziert werden. Dazu sollen künftig sieben weitere Destinati-onen seltener ab Amman angesteuert werden – unter diesen sind auch Zürich und Genf. Die Frequenz in die Schweiz werde von vier auf drei wöchentliche Flüge reduziert, teilt Royal Jordanian auf Anfrage mit. Vorläufig gilt diese Frequenzanpassung bis Ende Sommerflugplan 2012. Ebenfalls reduziert werden die Frequenzen nach Wien, Rom, Amsterdam, Colombo und Khartoum (Sudan). Im Laufe des Jahres könnten gemäss Royal Jordanian zudem noch weitere Destinationen aus dem Programm fallen; auch die Flotte könnte in naher Zukunft verkleinert werden. Des Weiteren wurde ein Anstellungsstopp verhängt. 

Wöhrl übernimmt 74,9% von Intersky

2012 beginnt für die Regionalfluglinie Intersky mit Sitz in Bregenz und Basis am Bodensee-Airport Friedrichshafen turbulent. Gründerin Renate Moser hat 74,9% der Anteile an Intro Aviation GmbH verkauft, welche Modehauskönig Hans-Rudolf Wöhrl sowie seinem Schwiegersohn Peter Oncken gehört. Oncken wird in der Geschäftsführung Einsitz nehmen; Moser behält 25,1% der Airline und will auch weiterhin operativ tätig bleiben. Hintergrund des Verkaufs ist der schlechte Geschäftsgang: 2011 flogen noch 186000 Fluggäste mit Intersky (-10%). Im Rahmen des Mehrheitswechsels seien keine Entlassungen vorgesehen. Es soll laut Wöhrl aber künftig auf grössere Flugzeuge gesetzt werden, welche Intro in Friedrichshafen stationieren könnte.