SAS führt CC-Gebühr doch nicht ein
Laut Rosanna Cataldo, Area Manager Switzerland & Austria von Scandina-vian Airlines (SAS), hat sich die Airline dazu entschlossen, die Optional Payment Charge (OPC) bei Zahlungen mit Kreditkarten nun doch nicht einzuführen: «Rechtliche Gründe in manchen Märkten und fehlende technische Lösungen in anderen haben diese Ambition deutlich erschwert.» Mit der frühen Bekanntmachung der Einführung der OPC wollte SAS den Märkten genügend Zeit geben, sich auf die neue Situation einzustellen. In letzter Zeit habe sich allerdings gezeigt, dass die Einführung schwieriger als angenommen wird, vor allem aufgrund rechtlicher Aspekte und wegen Fragen bezüglich der Mehrwertsteuer, wobei dies hauptsächlich in skandinavischen Ländern der Fall ist.
SAS wird die Kosten, die mit der Kreditkartenzahlung einhergehen, übernehmen und plant auch keine spätere Einführung von Kreditkartengebühren.
Online einchecken war gestern
Online einchecken ist modern und praktisch. Doch jetzt geht British Airways (BA) noch einen Schritt weiter: Offenbar wird derzeit im Testmarkt Frankreich ein System erprobt, bei welchem BA ihren Passagieren 24 Stunden vor Abflug ohne Aufforderung eine elektronische Bordkarte zukommen lässt. Sollte dem Passagier der zugewiesene Sitz nicht gefallen, kann dieser im Internet noch gewechselt werden, sofern verfügbar. Laut BA ist es aber auch möglich, per «Opt-out» auf das automatische Check-in zu verzichten. Falls der Test positiv verläuft, soll das System bereits per Ende 2013 auf alle Passagiere ausgeweitet werden.
Neue Airline: Air Lituanica
In Litauen wurden Pläne für einen neuen National Carrier vorgestellt. «Air Lituanica» soll bereits 2013 ab den litauischen Städten Vilnius, Kaunas und Palanga Routen nach Amsterdam, Brüssel, Kiew, London und Moskau anbieten. 2014 sollen Routen nach Berlin, Hamburg, München, Stockholm, St.Petersburg und Tiflis dazukommen, und 2015 nach Istanbul. Die Eigentümer von Air Lituanica sind die Stadtverwaltung von Vilnius (34%), diverse litauische Personen bzw. Gesellschaften (17%) sowie ein nicht genannter strategischer Investor (49%).



