Sky News (Ausgabe 2012-47)

Fluglärmgegner spannen zusammen Die wichtigsten Bürgerorganisationen machen im Kampf gegen den Fluglärm gemeinsame Sache. Neu im Visier haben die Fluglärmgegner nicht mehr die Zahl der Flugbewegungen, sondern die Transferpassagiere. Im Konzept «ZRH-2020» fordern sie, dass der Anteil Transferpassagiere von derzeit 34% auf 20% reduziert werde. Ihr Argument: Transferpassagiere seien nicht nachhaltig und nur der Flughafen

Fluglärmgegner spannen zusammen

Die wichtigsten Bürgerorganisationen machen im Kampf gegen den Fluglärm gemeinsame Sache. Neu im Visier haben die Fluglärmgegner nicht mehr die Zahl der Flugbewegungen, sondern die Transferpassagiere. Im Konzept «ZRH-2020» fordern sie, dass der Anteil Transferpassagiere von derzeit 34% auf 20% reduziert werde. Ihr Argument: Transferpassagiere seien nicht nachhaltig und nur der Flughafen und die Airlines profitierten von ihnen. 

Der Flughafen und die Swiss halten von dieser Forderung gar nichts. Der Flughafen Zürich sagt, dass mit einer solchen Beschränkung – die weltweit einzigartig wäre – die meisten Langstreckenflüge nicht mehr aufrechterhalten werden könnten, was die Wirtschaft empfindlich treffen würde. Swiss stuft die Forderung ihrerseits als «vollkommen unrealistisch» ein.