Durch die Einführung des neuen Auftragsverwaltungssystems 1View in
Zentraleuropa kann STA Travel Abläufe zentralisieren,
Doppelspurigkeiten vermeiden und Synergien nutzen. Da-raus resultiert
auch in der Schweiz eine Reorganisa-tion in erster Linie in den
Bereichen Ticketing, Finanzen, Product Management und IT.
Betroffen von dieser Reorganisation sind 13 der 58 Mitarbeitenden am
STA-Hauptsitz in Zürich-Oerlikon. Sieben Personen erhalten eine interne
Alternative, die sie bis am 14. Mai annehmen können. Sechs Personen
werden entlassen. Grégoire Leresche, General Manager STA Travel
Schweiz, erklärt: «Für die Mitarbeitenden, denen wir keine Alternative
anbieten können, tritt die im Personalreglement vorgesehene
Abfindungs-/Entschädigungsregelung bei Kündigung aus wirtschaftlichen
Gründen in Kraft. Es handelt sich ausschliesslich um Mitarbei-tende auf
Sachbearbeiter-Stufe, deren Funktionen in Frankfurt zentralisiert
wurden.»
STA nimmt auch eine organisatorische Anpassung des stationären
Vertriebs vor. Die Callcenter-Aktivitäten werden am Hauptsitz in Zürich
konzentriert bisher wurden diese für die Romandie in Lausanne
abgewickelt. Zudem werden die je zwei Filialen in Bern, Lausanne und
Genf einer Leitung pro Stadt unterstellt. Die Filiale Luzern wird
organisatorisch mit Zürich-Leonhardstrasse zusammengeführt. Die beiden
Gruppenreisezentren werden unter eine Leitung gestellt. «Die
überzähligen Filialleiter erhalten neue Funktionen innerhalb der
Firma», so Leresche.
Die Restrukturierung hat laut Leresche nichts mit dem Geschäftsgang zu
tun: «Unser Umsatz bewegt sich auf Vorjahresniveau. Schliessungen von
Filialen sind deshalb nicht geplant.» Die Migration auf die
Eigenentwicklung 1View hat im April begonnen und soll bis Ende Juni
abgeschlossen sein.
Chris Probst



