Bei einem Umsatz 2012 von CHF 5,033 Mia. (+2%) und 15’816’469 beförderten Passagieren (+3,3%) verringerte sich der operative Gewinn der Swiss gegenüber 2011 um 31% auf CHF 212 Mio. Swiss-CEO Harry Hohmeister ist nicht zufrieden: «Dies entspricht etwa der Hälfte von dem, was unsere Firma verdienen müsste, um die Zukunft abzusichern.»
Um eine Ergebnisverbesserung zu erreichen, werden die Ziele des Sparprogramms Score konsequent weiterverfolgt und ausgebaut. Bis zum 1. Januar 2014 wird in Genf ein eigenständig agierendes Management-Team mit einer Operationsbasis etabliert. Dies umfasst die Bereiche Marketing, E-Commerce, Revenue Management und Netzwerk sowie der Aufbau einer eigenen Crew-Basis. Der Generaldirektor Genf soll bis April bestimmt werden.
Die wichtigste Neuheit betrifft aber die zukünftige Langstreckenflotte. Swiss hat sich für den Kauf von sechs Boeing 777-300ER entschieden, die ab 2016 ausgeliefert werden. Hohmeister: «Die B-777-300ER ist modern, hat eine ausgereifte Technik, ist leichter und aerodynamischer, bietet hohen Komfort, verbraucht weniger Treibstoff, ist leiser, hat eine Top-Reichweite und mit rund 330 Sitzen die ideale Grösse für unsere Bedürfnisse. Die Stückkosten liegen rund 23% unter jenen des A340. In den nächsten zwei Jahren werden wir erarbeiten, wie die Maschine ausgestattet sein wird und welche Ziele wir mit dem neuen Flugzeug zuerst bedienen werden.»
UH



