«Vor allem im Frühbucherbereich sind wir sehr stark», betont Marta Di Girolamo, Geschäftsführerin Veranstaltervertrieb des Schweizer Thomas- Cook-Ablegers in Pfäffikon SZ. Die Vergünstigungen sind in drei Stufen unterteilt: Superplus-Frühbucherrabatt (bis 30% auf Hotelnächte bei Buchung z.B. bis 31.08., 30.09. bzw. 31.10.2010), Super-Frühbucherrabatt (bis 18% auf Hotelnächte bei Buchung z.B. bis 30.11., 31.12.2010 bzw. 31.01.2011) sowie Frühbucherrabatt (bis 10% auf Hotelnächte bei Buchung z.B. bis 31.03. bzw. 30.04.2011). Auch das Kundenbindungsprogramm mit dem Frühbucher-Gutschein «Buche Winter 2010/11 und erhalte Gutschein Sommer 2011» wird in diesem Winter wieder angeboten.
Preislich entwickeln sich die beiden Marken für die Wintersaison gleich: Reisen in Nah- und Mittelstreckendestinationen werden durch geringere Leistungskosten rund zwei Prozent günstiger, während die Fernstreckendestinationen wegen Währungseffekten und höheren Ölpreisen um ein Prozent höher liegen als im Winter 2009. Die Preise von Thomas Cook werden nach wie vor in Euro ausgeschrieben und mit einem fixen Eurokurs von CHF 1.45 umgerechnet. «Dieser Kurs hat seit dem 10. Juni Gültigkeit und wir schauen stets, wie sich die Währungssituation weiterentwickelt. Den Kunden steht es jedoch frei, ob sie ihre Rechnung in Euro oder in Franken bezahlen wollen.»
Für die neue Katalogserie lanciert Thomas Cook/Neckermann ein neues Servicetool, das den Kunden bei der laut Di Girolamo nicht immer unkomplizierten Preisberechnung helfen soll. Auf jeder Hotelseite in den Katalogen gibt es einen Link, über welchen man den Preis für das entsprechende Angebot berechnen und dieses entweder an Mitreisende oder für die Buchung ins Reisebüro schicken kann. «Es handelt sich dabei nicht um ein Buchungstool», erklärt Di Girolamo, jedoch würden die Preise tagesaktuell und inklusive Frühbucherrabatten und Hotelspecials berechnet. An der gedruckten Preisliste hält das Unternehmen aber auch in Zukunft fest.
Von der Schweiz aus hat Thomas Cook die Flugkapazitäten für die Wintersaison 2010/11erhöht, und zwar um knapp 35 Prozent ab Basel und rund 20 Prozent ab Zürich. «Entsprechend dem grösseren Flugangebot erwarten wir ein ebenso grosses Wachstum im Pax-Bereich», erklärt Di Girolamo. Die Langstreckenflüge werden mit Condor von Frankfurt aus angeboten. Für die ersten 3000 Schweizer Kunden, die einen solchen Langstreckenflug buchen, offerieren Thomas Cook bzw. Neckermann einen kostenlosen Zubringerflug ab Zürich und Basel mit Swiss oder Lufthansa.
Sämtliche Eigenprodukte von Thomas Cook und Neckermann sind heute über Cets buchbar. Das Vertriebsnetz in der Schweiz umfasst derzeit circa 520 Agenturen. Dabei handelt es sich bei 80 Agenturen um sogenannte Teambüros. Diese erhalten wie bis anhin ab einem Mindestumsatz von CHF 100 000 eine Kommission ab zehn Prozent.



