Virgin Atlantic, die gute Langstrecken-Alternative (Ausgabe 2011-29)

Das Inflight-Produkt ist der Trumpf der zweitgrössten britischen Airline.

Der Name Virgin ist global bekannt: Das Virgin-Imperium von Sir Richard Branson umfasst CD/DVD-Vertrieb, Bücher, Blumen, Züge und vieles mehr. Darunter sind auch Airlines wie die britische Virgin Atlantic, die unabhängig von den Schwestergesellschaften Virgin America und Virgin Australia operiert.

Obwohl Virgin Atlantic (VS) in der Schweiz noch nicht sehr bekannt ist, hört man aus der Reisebranche oft: «Wer einmal mit denen geflogen ist, wird sie immer wieder buchen.» Das liegt einerseits am Streckennetz mit weltweit 33 Destinationen: Ab London (Heathrow oder Gatwick) geht es unter anderem nach New York, Miami, San Francisco, Delhi, Shanghai, Tokio, Dubai, Nairobi, Havanna oder (ab 2012) Cancun. 

Grösstes USP sind aber das Inflight-Produkt und der Service. In der «Upper Class» (= Business) gibt es ein 202 cm langes und 84 cm breites Flachbett, freie Menüauswahl, eine Bar mit sechs Stühlen und mehr. Diese Passagiere erhalten einen Limousinenservice sowie Zugang zu den «Clubhouses» mit Kosmetik- und Friseursalons, Poolside Lounge, Bibliotheken, Brasserien, Ruheräumen, Concierge-Service etc.

Die «Premium Economy» (96 cm Sitzabstand, eigenes Check-in) kann es mit einigen Business-Klassen anderer Airlines aufnehmen, und selbst in Economy hat man noch 78 cm Sitzabstand, TV-Sets in allen Rückenlehnen und sogar ein eigenes «Amenity Kit».

Für Schweizer Kunden gibt es Durchgangstarife ab Zürich, Genf und Basel. Wer mit Swiss oder British Midland nach London fliegt, landet in Terminal 1; mit British Airways in Terminal 5. Ein Wechsel ins Terminal 3, von wo aus VS fliegt, ist also unumgänglich. Ab Gatwick oder Manchester geht es nach Orlando, Las Vegas und in die Karibik, ab Heathrow in alle anderen Destinationen. 

JCR