
Ryanair-Chef Michael O’Leary und Starlink-Vater Elon Musk sind zwei Global Players, die gerne polarisieren, und in der Umsetzung ihrer Ideen zuweilen auch recht unkonventionelle Wege gehen.
Nun sind die beiden ‘Kampfhähne’ direkt aneinandergeraten und tragen den daraus resultierenden ‘Güggelkampf’ auf entsprechendem Level aus: Öffentlich, provokativ, sehr Medienwirksam und irgendwie zum schmunzeln.
Hintergrund dazu ist die Tatsache, dass sich der mit schier unerschöpflichem Selbstbewusstsein ausgestattete O‘Leary öffentlich geweigert hatte, seine Ryanair-Flugzeuge mit dem weltweit führenden und satellitenbasierten Starlink-Internet von Elon Musk auszustatten.
Dieser sah sich im Gegenzug dazu genötigt, auf seiner Plattform X (ehemals Twitter) eine wohl eher scherzhaft gemeinte Umfrage zu starten, ob er denn nun Ryanair gleich kaufen solle.
Eine grosse Mehrheit der über 900‘000 Umfrage-Teilnehmer*innen hatte dafür gestimmt. Da laut EU-Recht ein US-Bürger aber nicht Mehrheitsaktionär bei einer EU-Fluglinie sein kann, war dies schon aus gesetzlichen Gründen gar nicht möglich.
Idiot!
So eskalierte der Zoff mit O‘Leary dahingehend, dass sich beide gegenseitig als «Idioten» betitelten. Michael O‘Leary, wäre nicht Michael O‘Leary, hätte er diesen Zoff nicht umgehend für eine seiner berühmt-berüchtigten Marketingkampagnen instrumentalisiert.
Ryanair lanciert nun einen «Great Idiots-Sonderverkauf», welchen der CEO speziell «Elon und alle anderen Idioten auf X» widmet.
So verscherbelt der irische Billigflieger nun 100’000 Tickets für 16,99 Euro pro Strecke. Und um noch einen draufzugeben, kündigte O‘Leary dies mit einem Post auf Elon Musks Plattform X mit folgendem Teaser an: «Jetzt buchen, bevor Musk sich eines schnappt!»
Fortsetzung folgt…wetten?!
(CF)








