
In der Vorweihnachtszeit hatten die Zollbehörden an Deutschlands grösstem Drehkreuz Frankfurt alle Hände voll zu tun – und zogen dabei einige ‘dicke Fische’ an Land oder aus dem Verkehr.
Wie deutsche Medien berichten, habe anfangs Dezember ein Drogenspürhund bei einer Routinekontrolle einen Koffer mit fast 20kg Kokain erschnüffelt. Der Koffer kam aus dem brasilianischen Sao Paulo nach Deutschland und gehörte einem 37-jährigen Mann.
Dieser wurde, wie sein Koffer, per sofort aus dem Verkehr gezogen und verbrachte Weihnachten wegen dringenden Verdachtes auf Drogenschmuggel in Untersuchungshaft. Dort dürfte er auch noch ein Weilchen bleiben, denn der Strassenverkaufswert der sichergestellten Drogen wird auf 1,3 Millionen Euro geschätzt.
Die Krone aus Qatar
Während Kokain ja leider ein eher ‘gängiges’ Schmuggelgut darstellt, ist die nächste entdeckte Schmuggelware in einem anderen Fall schon eher dem Reich der Kuriositäten zuzuschreiben.
Zollbeamte hatten nämlich in der ‘grünen’ Zone, also beim Ausgang für anmeldefreie Ware routinemässig drei Gepäckstücke einer Reisenden aus Katar einer Röntgenkontrolle unterzogen.
Die Zöllner*innen staunten nicht schlecht, als sie bei der anschliesenden händischen Kontrolle nebst Schmuckstücken wie einem Goldring und einem Armreif auch noch eine goldene Krone fanden.
«Goldschmuck wie Armreife, Ringe und Ketten werden regelmässig aus einigen Ländern mitgebracht», kommentierte Zollsprecherin Isabell Gillmann den speziellen Fund. «So eine Krone ist dann schon etwas seltener.“
Die Frau muss sich nun einem Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung stellen, denn allein der verhinderte Steuerschaden belaufe sich dabei laut Zoll auf über 2000 Euro. (TI)








