Angola baut Safari-Angebot aus

Im Südosten Angolas hat das erste Safari-Camp der Provinz Cuando eröffnet.
Luiana Plains Safaris öffnet im Luengue-Luiana-Nationalpark in Angola ©Luiana Plains Safaris

Angola treibt den Ausbau seines Naturtourismus voran: Im Luengue-Luiana-Nationalpark wurde mit dem Luiana Plains Safaris Expedition Camp das erste Safari-Camp im Expeditionsstil der Provinz Cuando eröffnet.

Die Anlage gilt als wichtiger Schritt in der Strategie des Landes, sich als Destination für nachhaltigen Safari- und Ökotourismus in Afrika zu etablieren.

Das Camp befindet sich im Kavango-Zambezi-Schutzgebiet (KAZA), einer der grössten grenzüberschreitenden Naturschutzregionen der Welt. Der rund 22’610 Quadratkilometer grosse Luengue-Luiana-Nationalpark beherbergt unter anderem Elefanten, Löwen, Leoparden, Afrikanische Wildhunde, Büffel sowie zahlreiche Vogel- und Antilopenarten.

Gästen stehen 15 Zimmer mit insgesamt 22 Betten zur Verfügung. Zum Angebot gehören geführte Pirschfahrten, Bootsfahrten auf dem Cuando-Fluss, Tier- und Pflanzenbeobachtungen sowie Birdwatching.

Angolas will Ökotourismus stärken

Mit der Eröffnung setzt die angolanische Regierung ihre Pläne um, die Provinz Cuando zu einem Zentrum für Ökotourismus zu entwickeln. Tourismusminister Márcio Daniel betonte anlässlich der Eröffnung, dass Naturschutz, private Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam vorangetrieben werden sollen.

Der Minister betonte zudem, dass es Angolas erklärtes Ziel sei, ein nachhaltiges Tourismusmodell zu entwickeln, das natürliche Ressourcen schützt, Arbeitsplätze schafft, lokale Wirtschaftskreisläufe stärkt und das Land international als Reiseziel für Naturtourismus positioniert.

Parallel investiert die Regierung in Strassen, Telekommunikation sowie die Wasser- und Energieversorgung und vereinfacht mit dem Programm ‘Simplifica Turismo’ administrative Verfahren für neue Tourismusprojekte.

Das Safari-Camp soll zugleich internationale Investitionen fördern und Angola als noch wenig erschlossene Naturdestination positionieren. Das Projekt ist Teil der Tourismusstrategie ‘Visit Angola – The Rhythm of Life’, mit der das Land seine Vielfalt an Landschaften und Wildtieren stärker im internationalen Markt präsentieren will.

«Die Eröffnung dieses Safari-Camps ist nicht das Ende eines Weges, sondern der Beginn einer neuen Ära. Angola ist offen für Investitionen, bereit für Wachstum und entschlossen, sich als eines der führenden Reiseziele für Ökotourismus in Afrika zu etablieren. Wir laden Investoren und Tourismusunternehmen aus aller Welt ein, Teil dieses Wandels zu werden», erklärte Tourismusminister Daniel abschliessend. (TI)