
Österreichische Kulturinstitutionen sowie die Städte Salzburg und Innsbruck präsentierten sich dem Trade und der Presse.
Man traf sich im geschichtsträchtigen Café Bar Odeon am Bellevue in Zürich, im Jahr 1911 eröffnet und mit österreichischem Bezug. So wurde dort beispielsweise die Tragödie «Die Troerinnen» des österreichischen Schriftstellers Franz Werfel aufgeführt.
Und heute steht das Odeon unter der Leitung des Steirers Hans Jürgen Schlatzer. Es erstaunt daher nicht, dass zum abschliessenden Flying Dinner währschafte Leckereien aus Österreich serviert wurden.
Aus Österreich angereist waren:
- Susanne Zauner, Tourismus Salzburg
- Maximilian Brunner, Salzburger Burgen & Schlösser
- Claudia Schmidberger-Slond, Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgmbh, Wien
- Regina Beran-Prem, Leopold Museum, Wien
- Thomas Hinterdorfer, Haus der Musik / Jüdisches Museum, Wien
- Patrick Schenker, Esterhazy Betriebe AG
- Fiona Triendl, Innsbruck Tourismus
Organisiert wurde der Anlass von Eva Egger und Kathrin Löffel, Österreich Werbung Schweiz.
Während eines sogenannten Speed Friendings vermittelten die sieben Vertreter*innen aus dem östlichen Nachbarland den Gästen die wichtigsten Infos und News kurz und knapp innerhalb von 8 Minuten. Dennoch gab es einiges Interessantes zu erfahren.
News aus dem Salzburger Land
Wer alles über Mozarts Zauberflöte wissen möchte, sollte sich die Sonderausstellung ‘Kosmos Zauberflöte’ im Mozart Haus in Salzburg nicht entgehen lassen. Aufgrund des grossen Interesses soll die Ausstellung bis Ende Jahr verlängert werden. Mitte Juni diesen Jahres soll ausserdem das neue Welterbezentrum im ehemaligen Barockmuseum am Mirabell Garten in Salzburg eröffnet werden. Es dient als Informations- und Vermittlungsort für das UNESCO-Weltkulturerbe der Salzburger Altstadt. In der Festung Hohensalzburg werden zurzeit die Fürstenzimmer renoviert. Die ‘Goldene Stube’ kann inzwischen wieder besucht werden. Eine Neuheit ist das Fort Kniepass im Salzburger Saalachtal. Hier gibt es mit der ‘Viper Slide’ nicht nur die längste Rutsche der Alpen zu erleben, sondern in der Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert ist auch eine spannende Ausstellung zum Thema Fermentation untergebracht.
Wiener Museen ganz aktuell
Das Schloss Schönbrunn in Wien gehört zu den Klassikern auf der Sightseeing Liste. Auch bekannt ist das Sisi Museum in der Hofburg Wien, das zurzeit umgestaltet wird. Die Wiedereröffnung ist für November diesen Jahres geplant. Ziel ist es, die österreichische Kaiserin zu entromantisieren und dem Publikum ihre wahre Persönlichkeit zu vermitteln. Weniger bekannt ist das Möbelmuseum. Es handelt sich dabei um eines der weltweit grössten Museen für Wohnkultur und zeigt hauptsächlich Möbel der habsburgischen Monarchen, aber auch moderne Designmöbel.
Die weltgrösste Sammlung des österreichischen Malers und Zeichners Egon Schiele kann in Leopold Museum in Wien bewundert werden. Nicht weniger als 300 Werke sind hier untergebracht, darunter 48 Gemälde. Das Museum trägt den Namen seines Gründers Rudolf Leopold (1925–2010), der seine im Laufe von fünf Jahrzehnten zusammengetragene Sammlung 1994 in eine Privatstiftung einbrachte. Das Haus der Musik in Wien feierte letztes Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum und vermittelt die Welt der Klänge interaktiv – ein einzigartiges Erlebnis, das insbesondere auch für Menschen mit Hörbehinderung Musik erlebbar macht.
Eine Autostunde von Wien entfernt, nahe Bratislava, liegt Schloss Hof. Einst Residenz von Prinz Eugen und Kaiserin Maria Theresia, begeistert das grösste barocke Landschloss Österreichs heute mit prunkvollen Schlossräumen, kunstvoll gestalteten Terrassengärten und einem lebendigen Gutshof mit Streichelzoo. Der Twin City Liner verbindet übrigens bis zu drei Mal täglich die beiden nächst gelegenen Hauptstädte Europas. In 75 Minuten geht’s auf der Donau von Wien nach Bratislava.
Von Opernmusik im Steinbruch bis Graf Dracula
Zu den Esterhazy Betrieben gehört nicht nur das Schloss Esterhazy in Eisenstadt, sondern auch die Burg Forchtenstein oder das Schloss Lackenbach. Ausserdem veranstalten sie die Oper im Steinbruch, ein jährlich stattfindendes Open-Air-Opern-Festival im Römersteinbruch in Sankt Margarethen im Burgenland. Dieses Jahr wird dort Tosca aufgeführt, 2027 steht Rigoletto auf dem Programm.
Dass auch Innsbruck, die Stadt der kurzen Wege, über ein Schloss verfügt, weiss auch nicht jeder. Daher ist das Schloss Ambras, das an der südöstlichen Stadtgrenze liegt, noch ein Geheimtipp. Tatsächlich soll hier vor über 450 Jahren das erste Museum der Welt entstanden sein. Es zeigt die Sammlung des Erzherzogs Ferdinand II., ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber. Hier kann auch das einzige Porträt von Graf Dracula bewundert werden. (NDR)








