
Der Luxusferienflieger zieht sich im Sommer vollständig aus dem europäischen Markt zurück: Neben Zürich werden auch die Verbindungen ab München, London, Mailand, Paris und Moskau ab Ende April temporär eingestellt. Die Wiederaufnahme aller Strecken ist ab Oktober vorgesehen.

CEO Tero Taskila nennt als Hauptgründe die stark gestiegenen Kerosinpreise sowie die saisonal schwächere Nachfrage im Sommer. Diese Kombination mache einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb aktuell nicht möglich.
Kundinnen und Kunden aus allen betroffenen Märkten – auch aus der Schweiz – werden laut Airline auf alternative Flüge und Partner-Airlines umgebucht.
Flottenausbau und Kabinen-Upgrade
Trotz der Streckenpause treibt Beond den Ausbau der Flotte voran. Bereits heute setzt die Airline auf eine reine Business-Class-Konfiguration mit zwei Flugzeugen des Typs Airbus A319 und Airbus A321.
Bis zum Winter sollen vier zusätzliche gebrauchte Airbus A321 zur Flotte stossen. Diese werden in den kommenden Monaten umgerüstet und mit einer exklusiven Kabinenausstattung versehen, die vollständig auf Premiumreisende ausgerichtet ist.
Die Sommerpause in Europa wird zudem genutzt, um operative und produktspezifische Anpassungen umzusetzen. Dazu zählen die Modernisierung des Bordangebots sowie Investitionen in die Betriebsplattform.
Nahost-Abflüge werden durchgeführt
Während Beond in Europa pausiert, bleiben die Verbindungen ab dem Nahen Osten – etwa ab Dubai, Riad und dem Red Sea International Airport – bestehen und sollen sogar ausgebaut werden. Neben Linienflügen auf die Malediven sind auch Charter- und Wet-Lease-Einsätze vorgesehen.
Ab dem Standort Zürich soll es dann nach der temporären Unterbrechung zum Winterflugplan hin mit klarer Perspektive weitergehen: Ab Oktober plant Beond zunächst zwei wöchentliche Flüge via Dubai nach Malé, die ab Dezember auf bis zu vier Frequenzen pro Woche erhöht werden sollen. (TI)








