Fazit des Lufthansa-Group-Workshops: «Albanien als interessante Alternative»

Schulungen und Ausflüge an die Küste sowie in die Berge standen für die 90 Agenten auf dem Programm.
Die Organisatoren des Workshops kurz vor dem Rückflug nach Zürich.

Nachdem am Donnerstag 90 Agenten auf dem Überrraschungsflug der Lufthansa Group in Tirana gelandet waren, standen für die Teilnehmer am Freitag verschiedene Workshops auf dem Programm. Zuvor begrüsste Jürg Christen, Head of Sales Switzerland, die Reisebüroprofis und überliess dem Schweizer Botschafter in Albanien, Adrian Maitre, das Wort. «Entgegen der Wahrnehmung einiger Menschen ist es wichtig zu betonen, dass das Land absolut sicher zu bereisen ist», hielt er fest.

10 Millionen Touristen bis 2025

Kornelia Ferziaj, Leiterin des albanischen Tourismusbüros, zeigte sich erfreut über den neuen Direktflug aus der Schweiz und pries die wunderschöne Landschaft ihres Heimatlandes sowie die Offenheit und Gastfreundschaft der Albaner. Gemäss Ferziaj besuchten im vergangenen Jahr rund 42’000 Schweizer Albanien. «Ich bin zuversichtlich, dass mit der neuen Direktanbindung diese Zahl markant steigen wird», so Ferziaj. Und Albaniens touristische Ziele sind grundsätzlich ambitioniert: Bis zum Jahr 2025 sollen 10 Millionen Touristen das Land besuchen. 2018 waren es insgesamt 6 Millionen.

Einblicke in den Alltag der Cabin Crew und weitere Workshops

Anschliessend standen verschiedene Workshops auf dem Programm. So sprach René Caldart, Team Leader Cabin Crew & Maitre de Cabine über die vielfältigen Herausforderungen der fliegenden Besatzung, während lokale DMCs den Agenten Rede und Antwort standen. Jani Lottonen, Senior Sales Executive Key Accounts Swiss, stellte derweil seine kreativen Fähigkeiten in einem «Montagsmaler»-Spiel zum Thema Lufthansa Group Airlines unter Beweis.

Ausflüge an die Küste und in die Berge

Natürlich konnten die Workshop-Teilnehmer auch einige Einblicke in das Land erhalten. So wurden die 90 Agenten in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die eine zur Küste ans Kap Rodon reiste, während die andere das Dorf Berat, ein UNESCO-Weltkulturerbe, in den Bergen besuchte. In Berat wurde die «Stadt der tausend Fenster» nach einem schmackhaften, typisch albanischen, Mittagessen zu Fuss erkundet. Die Stadt wurde zu Beginn als Festung auf dem felsigen Hügel erbaut. Über dieser strategischen Stelle thront die Burg, die nicht nur aus den befestigten Anlagen besteht, sondern einen ganzen Stadtteil mit zahlreichen Kirchen und Moscheen umfasst. Am gegenüberliegenden Ufer liegt der historische Stadtteil Gorica. Die Schönheit der Stadt begeisterte denn auch die Agenten vollkommen.

Fazit der Teilnehmer: Absolut gelungener Workshop

Nach einem Kaffee mit Süssigkeiten – und dem obligaten albanischen Raki – gings zurück an den Flughafen Tirana. Nun hiess es Abschied nehmen. Das Fazit der Teilnehmer: Albanien sei eine durchaus interessante Alternative zu den gängigen Mittelmeer-Destinationen und werde zukünftig sicherlich vermehrt von sich Reden machen. Auch wenn noch vieles im Aufbau und verbesserungswürdig sei. Doch der Lufthansa-Group-Workshop habe das Ziel, den Verkauf des neuen Zieles von Edelweiss zu fördern, ganz bestimmt erreicht.

Elisha Schuetz, Tirana

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