Ortsunabhängiges Arbeiten – wie geht das?

Eine Studie über das neue Phänomen Work from anywhere.
Workation an der Costa Blanca. ©Interhome

Home Office war erst der Anfang – jetzt geht es um ortsunabhängiges Arbeiten. Work from anywhere (WFA) heisst der flugs kreierte Begriff im Fachjargon der Personaler. Das Phänomen ist zwar neu, aber schon weiter verbreitet als viele gedacht haben, wie eine Studie von SAP Concur jüngst zeigte. Besonders anfällig für unkontrolliertes Arbeiten von irgendwo sind naturgemäss Geschäftsreisende, bei denen sich Arbeit ohnehin schon zunehmend mit Workation und Bleisure vermischt.

Die Tourismus-Fachfrau Corinna Döpkens will mit einem wissenschaftlichen Kurzprojekt an der Technischen Universität Dortmund die beiderseitigen Bedürfnisse und Erwartungen der Unternehmen und den Angestellten im Rahmen dieser neuen Arbeitsrealität ergründen. Döpkens hat bereits zu Bleisure und Workation eine Studie lanciert.

Um den tatsächlichen Bedarf nach flexiblen Arbeitszeitmodellen zu identifizieren wird sie im Frühjahr 2024 eine anonymisierte Online-Befragung mit Beschäftigten in deutschen Unternehmen durchführen. Eine Ergänzung des standardisierten Fragebogens (ca. 15-20 Minuten Bearbeitungsdauer) um unternehmensspezifische Fragestellungen kann
nach Absprache stattfinden.

Den Hintergrund ihrer Studie zu Bleisure und Workation beschreibt Corinna Döpkens so:

«Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und den pandemiebedingten Einschränkungen wurde für viele Menschen das Arbeiten im Home Office oder Remote Work zur Gewohnheit. Die dadurch gewonnene Flexibilität bei der räumlichen und zeitlichen Wahl des Arbeitsortes veranlasste viele Betroffene zu einer Neuinterpretation der (vorübergehenden) Working-from-Home (WFH) Policy (z.B. in Form von »Workations« (»Work« und »Vacation«)). Inzwischen setzen viele Unternehmen auf hybride Arbeitszeitmodelle und nutzen zunehmend die Möglichkeit, ihre Beschäftigten im (europäischen) Ausland arbeiten zu lassen, um im »War of Talents« konkurrenzfähig zu bleiben. Das Spektrum der so genannten Working-from-Anywhere (WFA) Angebote variiert dabei erheblich (z.B. Bleisure Travel, Workations, regionale Eingrenzung).»

Die Ergebnisse der unabhängigen und anonymisierten Studie geben den teilnehmenden Unternehmen einen wissenschaftlich fundierten Einblick in die Vorstellungen der Beschäftigten zu neuen Arbeitsformen und unterstützen eine evidenzbasierte Formulierung strategischer Managementimplikationen, so Döpken. Die zentralen Ergebnisse werden den Teilnehmenden in Berichtsform zur Verfügung gestellt. Vergleichende Analysen (z.B. in Form von Benchmarks) sind ebenso möglich wie die Anpassung der Befragung an das Erkenntnisinteresse des Unternehmens und nach Absprache mit der zuständigen Mitarbeitervertretung. Auf Wunsch präsentiert Corinna Döpkens die ihre Erkenntnisse digital oder vor Ort.

Interessierte errreichen Corinna Döpkens per Mail: doepkens@cd-travelmanagement.com und findet mehr Informationen über sie und ihre Projekte hier: http://www.cd-traverlmanegement.com.

(Business Traveltip)

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