Grenzsicherheit neu definiert

Eine neue Allianz will für universelle Standards bei der Grenzkontrolle sorgen und die Dokumente gegen Fälschungen absichern.
©Pixabay/621hjmit

Drei international etablierte Unternehmen im Bereich Identitätsprüfung und forensische Technologie geben die Gründung der Global Identity Trust Alliance (GITA) bekannt.

Zur Allianz gehören Foster+Freeman, Desko und Keesing Technologies. Ziel ist, die Sicherheit und den Schutz des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs zu verbessern. Dazu soll ein universeller Standard geschaffen werden, der die physische Dokumentensicherheit mit modernen digitalen und biometrischen Identitätsprüfungen harmonisiert.

Ein Goldstandard für die Authentifizierung von Ausweisdokumenten

Die weltweit stark frequentierten Luft-, Land- und Seehäfen setzen zunehmend auf KI-basierte und biometrische Lösungen, um den reibungslosen Ablauf für 99% der rechtskonform Reisenden zu gewährleisten. GITA will diesen Ansatz absichern. Entsprechend soll garantiert werden, dass das zugrunde liegende physische Reisedokument – das Fundament aller Identitätssysteme – gegen raffinierte Fälschungen, Manipulationen und Kopien abgesichert bleibt.

Neue Standards für die Überprüfung von Identitätsdokumenten sollen etabliert werden – von der Kontrolle am Schalter über vertiefte Inspektionen bis hin zur umfassenden forensischen Untersuchung im Labor. Weltweit wird dieser einheitliche Standard eine nahtlose Informationsweitergabe, effiziente Abläufe und vor allem konsistente Sicherheit in unterschiedlichen Umgebungen gewährleisten.

Werner Zahn (Desko), Jan Lindeman (Keesing Technologies) und Darren Corbett (Foster+Freeman © Desko / Keesing Technologies / Foster+Freeman

 

«Digitale Identitätslösungen sind zwar entscheidend für schnelle Abläufe, doch sie funktionieren nicht isoliert», sagt Darren Corbett, Director of Partnerships bei Foster+Freeman. «Die GITA-Allianz erkennt an, dass das physische Dokument weiterhin das ultimative Vertrauensfundament bleibt. Unsere gebündelte Expertise – von drei unabhängigen Marktführern – schafft eine wirklich umfassende Lösung für Grenzbehörden weltweit.»

Jan Lindeman, Managing Director von Keesing Technologies, betont vor allem Einheitlichkeit und Vertrauen. «Durch die Integration von First-Party-Daten, tiefgehender forensischer Dokumentenexpertise und ganzheitlichen Sicherheitslösungen befähigen wir Grenzbeamte, schneller und sicherer zu entscheiden und Risiken zu minimieren, ohne das Reiseerlebnis einzuschränken.»

Werner Zahn, Desko-Gründer und Geschäftsführer freut sich, mit Desko Har- und Software-Expertise einzubringen: «Gemeinsam mit Foster+Freeman und Keesing werden wir ein umfassendes und bewährtes System an Lösungen für die Grenzkontrolle weltweit anbieten“, betont Zahn. (Business Traveltip)

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