Christian Laesser: «Normalität bis 2022 ist Illusion»

Der Reisejournalist und TRAVEL INSIDE Autor Kurt Schaad hat sich mit dem Tourismusprofessor Christian Laesser von der Universität St. Gallen unterhalten.
Christian Laesser. © zVg

Was bedeutet das Coronajahr 2020 für die Reisebüros oder die Airline-Industrie und wie kann sich die Reisebranche für die Zukunft fit machen? Welche Rolle spielt der Klimawandel weiterhin, welche Entwicklungen sind mit den neuen Impfstoffen möglich und wie begegnen wir der möglichen Rückkehr des Overtourism? Der Reisejournalist Kurt Schaad hat dazu mit Prof. Dr. Christian Laesser, Titularprofessor an der Universität St. Gallen, eine Art Jahresendgespräch geführt.

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Christian Laesser, Ende Jahr zieht man gerne Bilanz. Wie fällt die bei Ihnen aus?

Es war ein extrem aussergewöhnliches Jahr. Die Reisebranche war eine der am meisten betroffenen Branchen. Zum einen ist das Geschäft komplett zusammengebrochen. Zum anderen gibt es aufgrund ihrer Kleinstrukturiertheit viel persönliches Leid, weil viele der getroffenen Massnahmen, die für grössere Unternehmen greifen, für sie nicht gegriffen haben. Ein Kleinstunternehmen mit stationärem Geschäft an Lagen, wo man hohe Mieten zahlt, hat weiterhin laufende Kosten, dazu kommen Mängel bei der Sozialversicherung – da ist man doppelt bis dreifach betroffen. Also ein aussergewöhnlich schlechtes Jahr.

Und für Sie persönlich, was sind die Auswirkungen auf Ihre wissenschaftliche Arbeit?

Ich bin in einer privilegierten Position, wo man auch nur online vorübergehend gut funktionieren kann, sei es in der Lehre, bei Forschungsprojekten oder auch in der Zusammenarbeit mit der Praxis. Gegenüber der Praxis versuchen wir derzeit mit unserem Wissen Einordnungshilfen zu geben, beispielsweise mittels verschiedener Kurzreports oder in verschiedenen Workshops.

Der SRV hat verlauten lassen, dass vor der Pandemie die Reisebranche gesund gewesen sei. Teilen sie diese Meinung?

Ich sehe keine Zeichen von Krankheit. Klar ist die Reisebranche und insbesondere sind die Retailer eher margenschwach. Deshalb haben Umsatzeinbussen eine verheerende Wirkung. Es ist auch eine extrem klein strukturierte Branche und ein sehr persönliches Geschäft, gerade im Leisure-Bereich. Der Beratungsbereich wurde deshalb in der Vergangenheit verstärkt und damit auch eine neue Wertigkeit aufgebaut. Aber Margen- und Ertragsschwäche ist immer eine latente Gefahr, insbesondere in Branchen mit tiefen Markteintrittsbarrieren. Wie auch beim Coiffeur oder beim Restaurant.

Überall dort, wo jemand leicht in den Markt kommen kann, gibt es auch einen schnellen Durchfluss. Man ist dann halt auch schnell wieder draussen, je nachdem. Hohe Margen indizieren dagegen ein ausserordentliches Produkt oder ein, wie auch immer, schützbares Geschäftsmodell. Hohe Investitionen bilden ebenfalls eine Barriere. In Geschäften wie bei Retailern, in welchen man letztlich nur mit einem Computer versehen in einen Markt treten kann, sind die Barrieren naturgemäss tief.

Daraus abzuleiten, dass die Branche ungesund ist, würde ich auf keinen Fall sagen. Mit der Krise, und da müssen wir wirklich aufpassen, wirkt es immer beschönigend, dass sie den Strukturwandel beschleunigt haben soll. Fakt ist, dass sich primär der Strukturabbau beschleunigt. Ob das gut ist, mag ich wenigstens hinterfragen.

Was genau muss ich mir unter Strukturabbau vorstellen?

Dass deutlich weniger Anbieter im Markt sind, wenn die Krise vorbei ist. Wollen wir das oder wollen wir das nicht? Ein Strukturwandel ist gut, wenn ich in einer Wachstumsphase eines Zyklus bin. Diejenigen, die rausgekegelt werden, können anderswo unterkommen. Diejenigen, die jetzt rausgekegelt werden sind vorerst mal draussen. Damit ist auch menschliches Leid verbunden. Es ist fast zynisch, jetzt zu sagen, dass die Krise den Strukturwandel beschleunigt hat. Fakt ist, dass momentan gar kein Wandel stattfindet. Der Wandel ist nur Abbau und das kann nicht das Ziel sein.

Ich nehme also meinen Computer und ab morgen habe ich ein Reisebüro. Da muss ich mir aber auch eingestehen, dass es per se eine relativ volatile Branche mit einem generellen Absturzrisiko ist.

Was ist die knappe Ressource in diesem Geschäft, mit der ich mich von anderen Konkurrenten unterscheiden kann? Es ist das Know-how über bestimmte Ferienarten und Destinationen oder aber das Kennen des Kunden und seiner Bedürfnisse. Ein Reisebüroinhaber ist so etwas wie ein Arzt. Er kennt seinen Kunden, das ist der Patient. Und er kennt die Therapien sehr gut, also das, was der Kunde machen könnte. Es gibt einen Grund, dass rund 2000 Reisebüros den Shake-out durchs Internet überlebt haben. Offensichtlich konnten sie sich behaupten.

Aber jetzt grassiert die Pandemie.

Ja, und jetzt muss man sich fragen: Was ist nach der Pandemie? Wieviel von diesem Geschäft wird in Zukunft noch stationär gemacht? Und wieviel kann ich auch digital machen. Ich kann mit meinen Kunden auch online reden, so wie wir beide das gerade tun. Also brauche ich nicht mal ein Reisebüro als physische Ausstattung. Die spannende Zeit kommt in diesem Zusammenhang erst nach der Pandemie, wenn sich zeigen sollte, dass sich der Kunde in seinem Verhalten geändert hat. Und wie man sich dann auf das veränderte Kundenverhalten richtig einstellt.

Dann haben vor allem die unternehmerisch Denkenden eine gute Chance, auch nach der Pandemie im Markt zu funktionieren?

Absolut. Man muss sich klar bewusst sein, was der Wert einer Beratung durch das Reisebüro ist. Warum soll ein Kunde die Unterstützung eines Reisebüros nutzen, wenn er auch alles selber organisieren kann? Beim Reisebüro gibt es den Zeitvorteil, den Suchvorteil und ich habe jemanden, dem ich Verantwortung delegieren kann. Wenn ein Berater mir etwas verkauft, dann kann ich ihn in die Pflicht nehmen, wenn mir etwas nicht passt. Es entlastet mich als Person.

Ein schlimmes Gefühl, das ein Mensch haben kann, ist, dass er eine falsche Entscheidung getroffen hat. Wenn ich selber eine Entscheidung getroffen haben, dann fällt es voll auf mich zurück. Im andern Fall kann ich es auf den Reisebüromitarbeiter abschieben. Auch beim Troubleshooting, wenn etwas schiefläuft. Daraus ergibt sich die Frage: was ist der Kern des Wertbeitrags eines Reisebüros?

Wenn man sich in Ihrem Sinn das Reisebüro der Zukunft vorstellt, dann benötigt man zuerst einiges an Marketinggeld, um in diese Richtung funktionieren zu können. Geld, das man nicht zwingend hat.

Nein. Man muss nur unzählige Horrorstories erwähnen, die passieren, wenn man nicht im Reisebüro bucht (lacht).

Zurück in die unerfreuliche Gegenwart. Sie haben den möglichen Abbau von 3000 Vollzeitstellen in der Reisebranche prognostiziert – als Folge der Pandemie.

Sie brauchen, um einen Mitarbeiter zu finanzieren, einen Umsatz von ca. 900’000 Schweizer Franken. Wenn der weg ist, dann ist ein Mitarbeiter weg. Mitarbeiter sind die wichtigsten Wertgeneratoren, aber leider eben auch die grössten Kostentreiber. Das ist eine relativ lapidare Einschätzung. Mit der Möglichkeit der Kurzarbeit kann man sich noch über Wasser halten, wenn es von der Grösse des Reisebüros her überhaupt geht. Wie lange kann man unter diesen Voraussetzungen überhaupt durchhalten? Das ist dann auch noch von anderen Faktoren wie Miete oder Härtefallgeldern abhängig. Die schwierige Frage ist: Wie lange hält die Krise an?

Ist denn mit der nun kommenden Härtefallregel das Überleben dank der À-fonds-perdu-Gelder gesichert?

Bei der produzierenden Industrie, wo man Güter, statt heute zu verkaufen, auch ins Lager geben kann, haben Kredite oft auch die Funktion der Vorfinanzierung von zukünftigem Umsatz; man finanziert quasi die Gestehung von Inventar. Bei Dienstleistungen besteht diese Möglichkeit nicht. Was nicht verkauft wurde ist futsch. Ein leerer Sitz in einem Flugzeug von A nach B wird nie wieder verkauft. Kommt dazu, wenn ich eine Reise um ein Jahr schieben kann, dann mache ich zum jetzigen Zeitpunkt keine Reise.

Das, was nicht gemacht worden ist, wird kaum mehr nachgeholt, weil die hierzu wichtigste Ressource nicht lagerbar ist: Die Zeit. Zudem können sich auch noch die ökonomischen Rahmenbedingungen ändern, was das Problem noch zusätzlich verstärkt, weil dann auch in Zukunft weniger gereist wird. Jetzt ist Zeit für monetäre Hilfen à-fonds-perdu.

In Verbindung mit den Impfungen: wie weit ist das Ende des Tunnels noch weg?

Dass man im Sommer an eine minimale Reisetätigkeit denken kann halte ich für realistisch. Im Sommer dürfte vieles gelockert sein. Und im Herbst noch mehr. Für mich gibt es zwei Fragen. Erstens: Wird die Impfung zu einer Bedingung, damit man in ein Land einreisen kann? Kommt dann der Aufschrei «Das geht doch nicht!»? Meine lapidare Antwort: Das gibt es schon lange. Beispielsweise muss man in seinem Impfpass die Geldfieberimpfung vorweisen, um in gewisse Länder einreisen zu können.

Zweitens: Für mich ist matchentscheidend: verhindert die Impfung die Infektiosität? Also: Sind Geimpfte dennoch Virenträger oder nicht und können sie dennoch jemanden anstecken? Wir müssen uns auf jeden Fall auf Zwischenszenarien einstellen. Dass wir uns beispielsweise weiterhin an Schutzmassnahmen halten müssen während dem ganzen Jahr 2021. Dass es sich auf der nördlichen Halbkugel entspannen wird, davon dürfte man heute ausgehen. Es wird aber dauern, bis die gesamte Weltbevölkerung geimpft sein wird. Es ist illusorisch zu glauben, dass bis 2022 Normalität einkehren wird.

Was dann wieder mehr Aufmerksamkeit nach sich ziehen wird ist die Problematik des Klimawandels.

Sie zielen da natürlich in erster Linie auf den Flugverkehr. Zuerst einmal: Wie wird die Lockerung vonstatten gehen? Meine Vermutung: Kurz- und Mittelstreckenflüge bei Linienfluggesellschaften sowie alle Charterflüge werden in relativ kurzer Zeit entsprechend der Nachfrage wieder hochgefahren werden können. Von der Komplexität her ist das nicht so schwierig und die Nachfrage ist einigermassen abschätzbar.

Beim Linien-Langstreckenverkehr sieht es anders aus. Wegen der Komplexität der Netzstrukturen wird man sich in den nächsten 2 bis 5 Jahren von einem Gleichgewicht «Nachfrage-Angebot» ins nächste hangeln. Keine Airline kann riskieren, dass sie Überkapazitäten schafft und in einen Preiskrieg tritt; die Reserven hierfür werden zu knapp sein – wenn es sie dann überhaupt noch gibt. Airlines werden deshalb vorsichtig sein, die Kapazitäten im Interkontinentalverkehr mehr als notwendig hochzufahren.

Auch wenn sie dort bislang das meiste Geld verdient haben mit Passagieren, die vorne sassen und das Ticket in den meisten Fällen nicht selber bezahlen mussten. Doch von denen wird es weniger geben, mit unmittelbaren Folgen für die Ertrags- und mittelbaren Folgen für die Kostenstruktur. Eine mögliche Folge dieser Anpassungen wird sein, dass der Economy Flug auf der Langstrecke teurer als vor der Pandemie wird.

Die Frage war eigentlich auf den Klimawandel bezogen

Das Thema Klimawandel ist für mich zurzeit ein nachrangiges Problem. Die Nachfrage wird eh gedämpft sein wegen dem reduzierten Geschäftsverkehr und wegen dem Leisureverkehr, der einkommenssensibel ist. Wenn also Economy teurer wird, die Flugticketabgabe dazu kommt und die wirtschaftlichen Bedingungen sich verdüstern, dann wird man sich auch zum Ferienbudget Gedanken machen müssen. Der CO2-Ausstoss in der Fliegerei wird entsprechend zurückgehen und deshalb wird die Klimathematik vorübergehend nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Und wenn man auf Kurzstrecken eher die Bahn nimmt ist das auch gut.

Das Finden einer ökonomischen Perspektive wird vorrangig sein. Und zwar weltweit. Im nördlichen Teil Europas leben wir in paradiesischen Zuständen, verglichen nur schon mit dem südlichen Teil, wo wir bspw. eine hohe Jugendarbeitslosigkeit haben. Wo eine ganze Generation den Eintritt in den Arbeitsmarkt nicht schafft. Das wird nicht besser, wenn nicht sogar schlimmer. Das Schaffen von Lebensperspektiven für ganze Generationen ist kurzfristig von grösster Bedeutung. Ich würde die Diskussion aber gerne noch in eine etwas andere Richtung lenken.

Und die wäre?

Wenn wir weniger fossile Energien brauchen, ist das für alle von Vorteil. Des weiteren ergibt die Suche nach Alternativen Innovationschübe. Entweder man ist bei diesen Schüben mit dabei oder eben nicht. Wenn wir weniger abhängig von fossilen Energieträgern sein wollen – Energieträger, die wir im eigenen Land nicht einmal haben – dann haben wir allen Grund, in diesem Bereich nach innovativen Ideen zu suchen.

Ich gehe aber davon aus, dass das Bedürfnis zu reisen nicht abnehmen wird.

Reisen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Reisen ist aber auch ein regionales Phänomen. Wenn man die Schweiz nimmt, so liegt der Anteil bei den Interkontinentalreisen bei ca. 15 Prozent. Der Rest ist Schweiz und Europa. Das gleiche gilt für Nordamerika aber auch Asien. Wachstum wird deshalb zunächst regional absorbiert. Kleine Teile dieser Reisen gehen dann auch in andere Kontinente; die «Massen» entstehen hierbei nur aufgrund der grossen Bevölkerungszahlen in den Senderländern.

In Sachen Transport nehmen zudem in einer immer grösser werdenden Zahl von Ländern die Touristen wenigstens auf den Rennstrecken Hochgeschwindigkeitszüge. Dank solchen Bahnverbindungen ist das Wachstum inländischer Flugstrecken zunehmend begrenzt. Sie dienen immer mehr vor allem der Erreichbarkeit von Orten, welche nicht an diesen Highspeed Netzen angeschlossen sind oder als Zubringerflüge für den Interkontinentalverkehr.

Aber das Phänomen des Overtourism wird wohl wieder auf uns zukommen. Bietet die Pandemie eine Chance, dass wir hier jetzt Korrekturen in die Wege leiten können?

Was man machen kann, ist schon lange bekannt. Das Phänomen findet punktuell statt. Jeder, der nach Europa kommt, will mal nach Venedig. Es gibt die billigen Flüge, die neuen Übernachtungsangebote wie Airbnb oder die Kreuzfahrtschiffe, in denen 30 Hotels mit je 100 Zimmern Platz haben. Wie kann ich da steuernd einwirken? Indem man beispielsweise Entlastungsangebote schafft.

Sydney macht es beispielsweise bei Kreuzfahrtschiffen so, dass sie die Passagiere möglichst schnell aus der Stadt hinausbringen, beispielsweise mit Ausflügen ins Hunter Valley. Oder man schafft Eintrittslimitierungen mit einer entsprechenden Reservationsmöglichkeit und nachfragelenkender Bepreisung, wie es beispielsweise bei der Alhambra der Fall ist. Luzern überlegt sich Massnahmen zur Limitierung der Busse.

Man wüsste eigentlich, was zu machen ist. Das Problem ist der Wille zur und die Machbarkeit der politischen Umsetzung. Was kann ich in einem politischen Prozess schnell durchbringen, damit alle Ansprechgruppen einigermassen befriedigt sind? Das Stichwort «Besucherlenkung» wird in den kommenden Jahren zu einem heisseren Thema werden als es bislang schon diskutiert worden ist. Marketing hat in Zukunft eine mehr lenkende Wirkung, damit ich Leute für eine bessere Verteilung von den Hotspots wegbringe.

Kann man denn jetzt sagen, dass Corona in dem Sinn eine Chance ist, die Zukunft besser planen zu können? Oder sind wir in paar Jahren wieder dort, wo wir jetzt schon sind.

Es wäre wünschbar, aber ich bin nicht sicher, ob es tatsächlich gemacht wird. Es gibt schon Massnahmen, die in die Wege geleitet worden sind. Aber die Frage ist, ob ich ein Gleichgewicht finde zwischen denen, die aus dem Phänomen Profit ziehen wollen und denen, die primär Kostenempfänger sind. Dass diejenigen, die den Schaden tragen auch profitieren können. Dass zum Beispiel Airbnb-Gewinne auch über Taxen in die Kommunen zurückfliessen.

Man sagt, die Zeit nach Corona wird nicht mehr dieselbe sein wie vor Corona.

Ich würde das nicht so radikal formulieren. Man wird Verhaltensänderungen sehen. Wenn ich den Geschäftsreisebereich anschaue wird es sicher Veränderungen geben. Wie und wo man arbeitet, wird anders gelöst werden. In Bezug auf den Leisure-Bereich braucht es relativ viel, bis der Mensch sein Verhalten ändert. Es könnte auch wirtschaftliche Entwicklungen geben, die zu Zurückhaltung führen, oder andere Unsicherheiten, die die Leute zurückhaltender machen.

Zurzeit ist eine Diplomarbeit am Entstehen, die untersucht, was die Leute dieses Jahr nicht haben machen können und was die Reaktionen darauf sind. Aber ganz ehrlich: ich weiss auch nicht, wohin uns die Zukunft führen wird. Für mich kann noch alles passieren. Es gibt leider zu viele Faktoren, die man nicht kontrollieren kann. Aber genau das macht das Phänomen «Reisen» so spannend.

(Interview: Kurt Schaad)