Christoph Carnier bleibt VDR-Präsident

Politische Interessenvertretung des Business Travels und Nachwuchs sind seine Hauptthemen für die neue Amtszeit.
Christoph Carnier.

Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) bleibt Christoph Carnier. Er wurde an der 48. Jahreshauptversammlung in seinem Amt bestätigt hat. «Ich freue mich sehr über dieses Zeichen des Vertrauens und danke Ihnen allen herzlich!», sagte er in seiner Rede

«Die letzten drei Jahre im Amt waren turbulent mit vielen Herausforderungen, die wir gemeinsam sehr gut bewältigt haben», so Carnier weiter. Der Verband sei für die aktuellen und künftigen Aufgaben bestens aufgestellt.

Weiter hob Carnier die Bedeutung des gegenseitigen Austausches, des Netzwerkens und der Ausbildung hervor. Für die Zukunft möchte er sich auch um die Nachwuchsförderung und insbesondere die Interessenvertretung der VDR-Mitglieder im politischen Berlin kümmern. Seit 2014 gehört der Senior Director Travel, Fleet & Events des Pharmakonzerns Merck KGaA in Darmstadt dem VDR-Präsidium an. 2019 wurde er das erste Mal zum Präsidenten gewählt.

Auch VDR-Vizepräsidentin Inge Pirner wurde für weitere drei Jahre wiedergewählt. Die Fachberaterin für Travel Management bei der Datev in Nürnberg ist seit 2019 stellvertretende Präsidentin und möchte vor allem das betriebliche Mobilitätsmanagement gesamtheitlich sowie nachhaltig weiterentwickeln. Auch sie sieht die Herausforderungen der Zukunft in der Vernetzung, dem Einbezug neuer Arbeitswelten in Verbindung mit Geschäftsreisen, einer noch breiteren politischen Wahrnehmung des Verbands und damit der Interessenvertretung seiner Mitglieder.

Die ausserordentlichen Mitglieder liegen weiterhin im Fokus von Karina Kaestner, Leiterin Partnermanagement bei der DB Vertrieb GmbH in Frankfurt am Main, sowie von Michael Krenz, Gründer und Geschäftsführer des CRC Corporate Rates Club. Kaestner möchte vor allem die Digitalisierung vorantreiben und moderne Arbeitsmethoden wie Design Thinking bei den Verbandsmitgliedern bekannter machen. Krenz möchte die Zusammenarbeit von Anbietern und Nutzern von Dienstleistungen für die Geschäftsreise verbessern. Dabei geht es ihm vorrangig um agile Meetings, Multimodalität und Mobile Technologien statt herkömmlicher Beleg- und Zettelwirtschaft.

Mit Richard Thompson III. (Projektleiter TMS bei DM-Drogerie Markt GmbH + Co. KG) und Olaf Lehmann (Head Travel Management & Internal Services bei Trumpf SE + Co. KG) sind zwei Neulinge ins Präsidium gewählt worden. Thompson, seit 2021 Mitglied im VDR, setzt sich für eine neue Mobilitätskultur ein, die grössere Beweglichkeit mit mehr Nachhaltigkeit verbindet. Lehmann leitet seit 2021 den VDR-Fachausschuss ‘Mittelstand’ und engagiert sich beim Forum Geschäftsreisen. Durch intensives Netzwerken möchte er Mitgliedern helfen, die ‘winds of change’ besser zu nutzen und ihre Gefahren abzuwehren.

Simone Kirchner und Heiko Luft kandidierten nicht mehr fürs VDR-Präsidium. Kirchner hob hervor, dass ihr die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Aber wegen grösserer privater Beanspruchung und zusätzlicher beruflicher Projekte müsse sie zurücktreten. Als Mitglied des VDR-Präsidiums war sie für Veranstaltungen sowie Aus- und Weiterbildung zuständig, wird sich aber in den Fachausschüssen Sicherheit und Mittelstand weiterhin engagieren.

Auch Heiko Luft, Mobilitätsmanager des Karlsruher Energieversorgungsunternehmens EnBW AG, legte sein Amt aus privaten wie beruflichen Gründen nieder. «Ich werde über die Fachbereiche mit dem VDR verbunden bleiben. Allerdings lassen zusätzliche Aufgaben, Projekte im beruflichen Umfeld keine ,Luft‘ für eine Aufgabe im Präsidium des VDR.» Nicht zuletzt will er mehr Zeit für seinen sechs Jahre alten Sohn finden.

Hans-Ingo Biehl bleibt als VDR-Hauptgeschäftsführer Mitglied des Präsidiums.

(Business Traveltip)

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