Aida Cruises beendet Asien-Saison frühzeitig

Ihre Fahrten endeten am Sonntag (16. Februar) beziehungsweise Montag in Laem Chabang/Bangkok.
Aida Cara Vita

Ein Kreuzfahrtschiff steht tagelang unter Quarantäne, andere haben Mühe, einen Hafen zum Anlaufen zu finden: Das Coronavirus Covid-19 bereitet Reedern und Schiffsreisenden grosse Probleme. Nach NCL, zieht nun auch Aida Cruises die Konsequenzen und beendet ihre Asien-Saison vorzeitig.

Betroffen seien die Schiffe «Aida Vita» und «Aida Bella» mit insgesamt rund 3300 Passagieren, teilte das Unternehmen mit. Ihre Fahrten enden demnach am Sonntag (16. Februar) beziehungsweise Montag in Laem Chabang/Bangkok (Thailand). Regulär hätte das Asien-Programm noch bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen.

«Für Aida Cruises haben die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Gäste und Crew jederzeit oberste Priorität», sagte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Alle betroffenen Gäste und Vertriebspartner würden aktuell informiert. Die Schiffe sollen nun in anderen Regionen fahren. Das Alternativprogramm werde in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

Es habe bis heute keinen Verdachtsfall oder bestätigten Fall von Sars-CoV-2 an Bord eines Aida-Schiffes gegeben, betonte Kunze. (TI)

 

 

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