Clia-Studie soll Ruf der Kreuzfahrtbranche aufbessern

Die Reedereien halten die gesetzlichen Umweltbestimmungen nicht nur ein, sondern übertreffen sie teilweise.

Kreuzfahrtschiffe haben wegen ihrer Emissionen wahrlich nicht den besten Ruf. Eine Studie des internationalen Kreuzfahrtverbandes Clia zeigt nun, dass die Auflagen von der Branche erfüllt werden.

Die Erhebung wurde von der Umweltschutz-Organisation «Energy and Enviromental Research Associates» durchgeführt. Das Resultat: Obwohl die an Clia angeschlossenen Reedereien weniger als ein Prozent der weltweiten Handelsflotte ausmachen, würden deren Massnahmen einen Beitrag zu den Bemühungen beim Umweltschutz leisten. Demnach seien die Kreuzfahrt-Reedereien innerhalb der globalen Handelsflotte führend, wenn es um Verfahren zur Behandlung der Luftemissionen und Abwässer sowie um die Entwicklung innovativer Technologien gehe. Dazu gehört unter anderem die Einführung von umweltfreundlicheren Treibstoffen oder die Investitionen in das Flüssigerdgas LNG.

James Corbett, Professor an der University of Delaware School of Marine and Science Policy, sagt gar, dass die gesetzlichen Umweltbestimmungen von den Clia-Reedereien nicht nur eingehalten, sondern oft übererfüllt würden.

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