Expeditionskreuzfahrten: Nach den Helikoptern kommen die U-Boote

Die Luxusreederei Seabourn integriert auf ihren beiden Neubauten Unterwasserfahrzeuge. Auch der Ein- und Ausstieg wird verbessert.
© iStock.com/USO

Seabourn Cruise Line, die zur Carnival Cooperation gehört, lässt gerade bei der italienischen Werft T. Mariotti zwei Expeditionschiffe bauen, Auslieferung in den Jahren 2021 und 2022. Nun hat die Luxusreederei mehr Details bekannt gegeben: Die beiden Cruiser sollen den PC6 Polar Class Standard erfüllen, zudem wird jeder Neubau über 132 luxuriöse Veranda-Suiten verfügen, in denen bis zu 264 Passagiere Platz finden.

Nebst einigen Kajaks und 24 Zodiac-Schlauchbooten werden an Bord auch zwei U-Boote mitgeführt, die laut einer Medienmitteilung einen unvergesslichen Blick auf die Welt unter der Meeresoberfläche bieten. Eine weitere Neuerung betrifft das Ein- und Ausstiegskonzept: Sogenannte Muscheltüren, die direkt an der Wasserlinie platziert sind, bieten einen bequemen Zugang zum Besteigen der Zodiacs. Diese verbesserte Zugänglichkeit ermögliche den Gästen, schnell zur Tierwelt an Land zu gelangen und die bemerkenswerte Landschaft zu geniessen, heisst es in einer Mitteilung. Auch werden dynamische Positionierungssysteme integriert, die dem Schiff eine erhöhte betriebliche Flexibilität ermöglichen, um seine Position zu halten.

Ziele der Schiffe sind sowohl die Arktis und die Antarktis als auch wärmere Fahrgebiete. Namen haben die jüngsten Flottenmitglieder noch keine, buchbar sind die Reisen voraussichtlich ab Ende April/Anfang Mai 2019. (TI)

 

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