Hurtigruten kehrt in die Antarktis zurück

Das Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen startet zu der ersten Antarktis-Expedition am 25. November.
MS Roald Amundsen ©Hurtigruten

Hurtigruten Expeditions nimmt die Expeditions-Seereisen zum weissen Kontinent wieder auf und erkundet mit zwei Schiffen der Flotte die antarktische Halbinsel. Das Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen startet zu der ersten Antarktis-Expedition am 25. November.

MS Fram, die ursprünglich von Ushuaia, Argentinien, aus ablegen sollte, lichtet am 14. Dezember den Anker. Ausgangspunkt aller Antarktis-Reisen ist die chilenische Hafenstadt Punta Arenas.

MS Roald Amundsen wird die einmalige Gelegenheit bieten, die Sonnenfinsternis 2021 aus der ersten Reihe zu beobachten. Die Sonnenfinsternis am 4. Dezember 2021 ist nur aus der Antarktis sichtbar.

«Die Vorbereitung auf die kommende Antarktis-Saison stellt für uns einen wichtigen Wendepunkt dar. Die Rückkehr in die Antarktis mit zwei Schiffen ist für uns ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederaufnahme aller unserer Expeditions-Seereisen. Mit dem Wissen, dass auch alle Hurtigruten Postschiffe wieder im regulären Liniendienst fahren und alle Hotels und Landangebote wieder für Gäste geöffnet sind, blicken wir optimistisch und enthusiastisch auf das Reisejahr 2022», so Daniel Skjeldam, CEO der Hurtigruten Group.

«Wir haben lange davon geträumt, die Antarktis wieder zu besuchen. Umso mehr freuen wir uns, unseren Gästen wieder sichere und nachhaltige Abenteuer bieten zu können, die unvergesslich bleiben», so Asta Lassesen, CEO von Hurtigruten Expeditions.

Strenge Hygieneprotokolle in Chile

Bereits seit Anfang der 2000er Jahre führt Hurtigruten von Chile aus Expeditions-Seereisen durch. Langjährige Beziehungen und ein gutes lokales Netzwerk machen Punta Arenas zu einem idealen Ausgangspunkt für die Antarktis-Expeditionen 2021/22.

Anreisende Gäste, die in Santiago de Chile ankommen, erreichen Punta Arenas mit einem von Hurtigruten organisierten Charterflug.

Sowohl die Logistik an Land als auch auf See erfolgt nach strengen Hygieneprotokollen. «Unsere chilenischen Kollegen teilen unsere Überzeugung, dass die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste, der Besatzung und aller Partner immer an erster Stelle stehen muss», ergänzt Lassesen.

Alle Gäste und Besatzungsmitglieder auf allen Antarktis-Expeditionen von Hurtigruten Expeditions werden vollständig geimpft sein – mit einem von der Europäischen Arzneimittelagentur zugelassenen Impfstoff.

Der Start aller Hurtigruten Expeditions-Seereisen in die Antarktis ab Chile bedeutet für einige Gäste eine Änderung ihrer Reisepläne. Hurtigruten Expeditions informiert aktuell die entsprechenden Gäste. Das Hybrid-Schiff Fridtjof Nansen führt in dieser Saison keine Antarktis-Expeditionen durch. Die betroffenen Gäste wurden mit Umbuchungsmöglichkeiten kontaktiert. (TI)