Scylla nimmt Betrieb wieder auf

Die Reederei fährt derzeit mit 34 Schiffen auf den Wasserstrassen Europas.
MS Oscar Wilde ©Scylla

Die Schweizer Reederei Skylla ist eine der ersten, die nach dem Corona-Lockdown mit ihrer Flotte von derzeit 34 Schiffen auf den Wasserstrassen Europas fährt. «Wir sind sehr froh, dass unsere Schiffe endlich wieder zum Einsatz kommen und die Branche sich nun langsam erholt», sagt Arno Reitsma, CEO der Scylla AG, deren Schiffe unter Schweizer Flagge für verschiedene Veranstalter fahren.

«Selbstverständlich werden von den Veranstaltern an Bord alle erforderlichen Sicherheits- und Hygienestandards umgesetzt. Wir haben in den vergangenen Wochen ein Verfahren entwickelt, das ein sicheres und sorgenfreies Reisen wieder ermöglicht», erklärt Reitsma. Dazu zählt auch das Einhalten des Sicherheitsabstandes während der gesamten Zeit an Bord, wobei nur registrierte Personen, die zuvor einen Gesundheits-Check absolviert haben, aufs Schiff dürfen. Weniger Passagiere, klare Streckenführungen, Maskenpflicht, regelmässige Desinfektion sowie das ausschliessliche Servieren von Mahlzeiten und Getränken am Tisch gehören ebenso zu den Massnahmen wie die Begleitung der Fahrten durch einen Arzt, der bei Gästen und Besatzung regelmässige Konsultationen an Bord durchführt.

Zwar werde die Reederei nicht gleich zu Beginn der Lockerungen alle bisherigen Wasserstrassen bereisen können, jedoch würde das Angebot nach und nach erweitert. Zudem seien erst einmal eher Mini-Kreuzfahrten gefragt, die auf Grund der aktuellen Situation von den Veranstaltern neu ins Programm aufgenommen wurden. (TI)

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