Stahlschnitt für das Schwesterschiff der Aida Nova

Das zweite LNG-Schiff der Flotte soll 2021 in Dienst gestellt werden.
©Aida Cruises

Vorgestern Mittwoch erfolgte auf der Meyer Werft in Papenburg der erste Stahlschnitt für das Schwesterschiff der Aida Nova. Erst vor wenigen Tagen wurde Aida Cruises mit dem Blauen Engel, dem Umweltzeichen der Bundesregierung, für das umweltfreundliche Schiffsdesign von Aida Nova ausgezeichnet.

Drittes LNG-Schiff in Planung

Mit dem offiziellen Baustart für das zweite Schiff dieser der neuen Schiffsgeneration, das im Frühjahr 2021 in Dienst gestellt wird, setzt das Unternehmen seinen Kurs fort und leistet einen weiteren Beitrag zur Senkung von Emissionen in der Kreuzschifffahrt, heisst es in einer Mitteilung. 2023 geht dann bereits das dritte LNG-Kreuzfahrtschiff von Aida Cruises «Made in Germany» auf Reisen. Dank der Nutzung von LNG werden die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, der Ausstoss von Stickoxiden und die CO2-Emissionen verringern sich.

«2023 werden bereits rund die Hälfte aller Aida-Gäste auf unseren modernen LNG-Schiffen reisen, die mit vielen weiteren technischen Innovationen für mehr Effizienz, weniger Treibstoffverbrauch und die Einsparung von Ressourcen punkten», sagte Aida-Präsident Felix Eichhorn anlässlich des ersten Stahlschnitts.

Testläufe mit regenerativem Strom 

Bereits Ende 2020 werden zwölf von vierzehn Aida-Schiffen Landstrom nutzen können. Ausserdem beschäftigt sich Aida Cruises schon heute mit der Nutzung von Brennstoffzellen, Batterien oder Flüssiggas aus regenerativen Quellen in der Kreuzschifffahrt. Es ist geplant, 2021 die erste Brennstoffzelle an Bord eines Aida- Schiffes in der Praxis zu testen. (TI)

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