
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) präsentierte am Donnerstagabend, 25. September 2025, im ehemaligen Loft von Udo Jürgens in Zürich ihr neues Kulturformat «Cultureland Deutschland». Rund 25 Gäste aus der Reisebranche erlebten einen Abend rund um Musik, Kultur und Reisen – mit Präsentationen aus Frankfurt, Nordrhein-Westfalen und Hamburg.
Zum Auftakt sorgte das Zürcher Bach-Kollegium im einstigen Esszimmer des Entertainers für eine musikalische Einstimmung. Anschliessend begrüsste Stefan Mieczkowski, Leiter der DZT in der Schweiz, die Anwesenden und zog eine positive Bilanz: 2024 verzeichnete Deutschland 6,9 Millionen Übernachtungen aus der Schweiz, ein Plus von 2,3% gegenüber dem Vorjahr. Besonders gefragt bleiben Baden-Württemberg und Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen auf Platz vier.
Unter dem Motto «Musikgeschichte trifft Reisekultur» standen drei deutsche Kulturregionen im Fokus. Frankfurt und die Region Frankfurt-Rhein-Main, vertreten durch Henrieke Tessmer, warben mit einer dichten Kulturlandschaft, dem Museumsufer mit 39 Museen und der World Design Capital 2026 unter dem Titel «Design for Democracy». Festivals wie «Fratopia» oder das Museumsuferfest sollen im kommenden Jahr internationale Gäste anziehen.
Nordrhein-Westfalen präsentierte sich als Bundesland voller Kontraste – von sechs UNESCO-Welterbestätten über mehr als 2200 Schlösser und Burgen bis hin zu über 300 Weihnachtsmärkten. Auch grosse Musikveranstaltungen wie das Beethovenfest Bonn oder die Ruhrtriennale zählen zu den kulturellen Aushängeschildern, die von Pinar Abut-Kaya präsentiert wurden.
Hamburg stellte sich als Musik- und Kulturmetropole vor. Julia Bankus führte durch die spannende Präsentation der Hansestadt. Neben Klassik-Highlights wie der Elbphilharmonie und dem Hamburg Ballett punktet die Hansestadt mit Festivals wie dem Reeperbahn Festival, einer lebendigen Clubszene und der Musical-Vielfalt.
Bei einem Abendessen in Udos ehemaligem Wohnzimmer, mit Blick auf den Zürichsee, bot sich den Gästen Gelegenheit zum Austausch mit den Tourismusvertretungen. Fazit des Abends: Deutschland bleibt für Schweizer Reisende eine der beliebtesten Kulturdestinationen Europas – vielfältig, gastfreundlich und nur wenige Stunden entfernt. (TI)








