Des einen Freud, des anderen Leid …

Das WM-Out der Schweizer Nati erspart zwei bekannten Touristikern Wanderstrapazen.
KI macht möglich, was Argentinien verhindert hat: Nydegger und Lüthi beim Wandern. ©KI-generiert/TRAVEL INSIDE

An der Fussball-WM in den USA und Kanada war der Viertelfinal gegen Argentinien für die Schweizer Nati die Endstation. Mit 1:3 schieden Murat Yakins Kicker nach einer insgesamt tollen WM aus dem Turnier aus.

Der gute Lauf, den die Nationalmannschaft an diesem Turnier hatte, liess auch die Erwartungen bis hin zu Titel-Träumen stark ansteigen. So liessen sich unter anderem zwei branchenbekannte Touristiker im Blick zu ‘Wetteinsätzen’ hinreissen, was sie denn tun würden, wenn die Schweizer wider Erwarten Weltmeister würde.

Der medien-affine Globetrotter-CEO André Lüthi gelobte beispielsweise: «Wenn die Schweiz Weltmeister wird, laufe ich vor meiner nächsten Reise nach Nepal ab meinem Wohnort Bern zum Flughafen Zürich – das sind 125 Kilometer – im Nati-Trikot in Fussballschuhen. Pro Kilometer sammle ich, als Stiftungsrat, für die Stiftung Freude herrscht von Adolf Ogi.»

Im wahrsten Sinne des Wortes noch weiter wollte Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus gehen: «Wenn die Nati Weltmeister wird, wandere ich von Romanshorn bis Genf, also einmal quer durch die Schweiz.»

Den Wanderplausch hat Argentinien den beiden Touristikern mit dem Sieg zwar verdorben – aber wer weiss, vielleicht treffen sich Lüthi und Nydegger ja dereinst zu einer schönen Wanderung – die Schweiz bietet diesbezüglich ja ein schier unerschöpfliches Füllhorn an Möglichkeiten. (TI)