Coronavirus-Krise: Einreiseverbote für Schweizer

Aktualisiert am 02.04.2020
Fast im Minutentakt werden neue Infos über Reisebeschränkungen aus aller Welt veröffentlicht.

Weltweit infizieren sich mehr und mehr Menschen mit dem Coronavirus. Viele Länder verhängen Einreisesperren für stark betroffene Länder – dazu gehört inzwischen auch die Schweiz. Aber wo kann man als Schweizer überhaupt noch hin?

Die USA und Indien sind bei weitem nicht die einzigen Staaten, die Einreiseperren für Reisende aus der Schweiz verhängt haben. «Vermehrt gelten Reisebeschränkungen auch spezifisch für Reisende aus Europa und der Schweiz», heisst es auf der Internetseite des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die Vorschriften können von einem Land zum anderen unterschiedlich sein und würden sich laufend ändern, schreibt das EDA.

Fast im Minutentakt werden neue Infos über Reisebeschränkungen aus aller Welt veröffentlicht. Die Liste wird von TI laufend aktualisiert.

Stand: Donnerstag, 2. April – 15:00 Uhr

Europa
  • AserbaidschanBei einer Einreise nach Aserbaidschan müssen Schweizer mit grosser Wahrscheinlichkeit damit rechnen, in Quarantäne-Einrichtungen weit ausserhalb der Hauptstadt Baku verbracht zu werden. Auch der Transit über die Türkei, die Ukraine oder Lettland ist nicht mehr möglich. 
  • BosnienAllen eintreffenden Reisenden, die nicht die bosnisch-herzegowinische Staatsangehörigkeit besitzen, wird seit 17. März die Einreise verweigert.
  • BulgarienAb dem 18. März ist die Einreise nach Bulgarien verboten für Personen aus besonders betroffenen Ländern wie auch Italien, Spanien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Ausgenommen sind Personen mit ständigem, längerfristigem oder fortgesetztem Aufenthalt in Bulgarien sowie deren Familienangehörige. 
  • Dänemark: Alle Reisenden aus nicht-skandinavischen Ländern dürfen momentan nicht mehr einreisen.
  • Deutschland: Ab Montag, 16. März, 08:00 Uhr, wird die Landesgrenze geschlossen. Schweizer, Franzosen und Österreicher müssen draussen bleiben. Davon ausgenommen sind der Warenverkehr und Pendler.
  • EstlandDas Land verweigert Ausländern ab 17. März die Einreise.
  • Finnland: Die Grenzen werden voraussichtlich bis zum 13. April dichtgemacht.
  • Griechenland hat im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eine obligatorische 14-tägige Quarantäne für alle ins Land einreisenden Menschen angeordnet. Dieses faktische Einreiseverbot gilt ab dem 17. März.
  • GuernseyAb dem 19. März werden alle Reisende, die in der Vogtei Guernsey einreisen (Guernsey, AlderneySark und Herm) verpflichtet sein, für 14 Tage in Selbstisolierung zu gehen. 
  • Island: Einreiseverbot für Schweizer bis zum 17. April.
  • Kosovo hat beschlossen, alle Flüge aus Gebieten mit mittlerem und hohem Coronavirus-Risiko vorübergehend auszusetzen – dazu gehöre auch die Schweiz.
  • Kroatien hat eine obligatorische 14-tägige Quarantäne für alle aus «Krisenländern» einreisenden Menschen angeordnet. Dies gilt auch für Schweizer.
  • Lettland: Ab Morgen Dienstag ist die Einreise nach Lettland unterbunden. Es gilt ein Einreiseverbot für alle Reisenden.
  • LitauenAlle Einreisenden – auch aus der Schweiz – müssen sich nach Einreise in Litauen für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben.
  • Malta: Es dürfen keine Flugzeuge aus der Schweiz mehr landen. Der Inselstaat hat zudem für alle Schweizer Einreisenden bis auf weiteres eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.
  • Montenegro: Der internationale Personenverkehr von und nach Montenegro (Flug, Bahn, Bus) ist ausgesetzt, alle Grenzen sind für den Personenverkehr geschlossen.
  • Nordmazedonien: Die Grenzen für Reisende aus der Schweiz sind geschlossen.
  • Norwegen: Alle Reisenden aus nicht-skandinavischen Ländern dürfen momentan nicht mehr einreisen.
  • Österreich: Am Freitagnachmittag (13.3.) hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündet, dass Österreich bis auf weiteres den kompletten Flugverkehr mit der Schweiz einstellt. Zudem werden wieder Grenzkontrollen eingeführt.
  • Polen: Ebenfalls bereits am Sonntag, 15. März, haben Polen und Zypern Vorkehrungen getroffen und die Einreise für sämtliche Länder untersagt.
  • Portugal: Aktuell ist der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Flüge, Reisebusse und Zugverbindungen.
  • Russland: Ab 18. März bis zum 1. Mai werden die Grenzen geschlossen. Russland stoppt zudem ab dem 28. März alle Flüge ins Ausland. Auch Maschinen, die nach Russland wollen, haben keine Flugerlaubnis mehr. Eine Ausnahme gibt es für Flieger, die gestrandete Russen aus dem Ausland nach Hause holen oder mit einer Sondergenehmigung der Regierung. Inlandflüge sind vom neuen Verbot nicht betroffen.
  • Serbien: Schweizer können nicht mehr einreisen. Luftgrenzen sind geschlossen.
  • Slowakei zieht nach und macht ebenfalls ihre Grenzen dicht. Seit Freitagmorgen (13.3.) werden die Grenzübergänge zu allen Nachbarländern ausser Polen streng kontrolliert. Wer keinen Wohnsitz im Land nachweisen kann oder über einen gültigen slowakischen Reisepass verfügt, muss draussen bleiben.
  • Slowenien: Die slowenische Regierung hat angeordnet, dass ab dem 17. März alle Flüge von und nach Slowenien eingestellt werden.
  • Spanien: Grundsätzlich ist die Einreise nach Spanien noch möglich. Aufgrund des seit dem 14. März in Spanien geltenden Notstands und um die Ausbreitung des Covid-19 einzudämmen, lässt das spanische Gesundheitsministerium alle Hotels und andere touristische Unterkünfte für Kurzaufenthalte wie Campingplätze oder Wohnwagenparks schliessen. Die Schliessungen müssen bis spätestens zum 26. März erfolgt sein, schreibt das spanische Fremdenverkehrsamt. Zudem herrscht ein Ausgehverbot bis am 11. April. Schweizer und andere Europäer dürfen nur nach Spanien reisen, wenn sie in Besitz einer Aufenthaltskarte (tarjeta de residencia) sind. Es reicht nicht aus, ein eigenes Haus oder Wohnung zu haben. Auch das Unterkommen bei Bekannten und Familie ist nicht mehr möglich.
  • Tschechien schliesst seine Grenzen unter anderem für Schweizer bis auf Weiteres.
  • Türkei: Seit dem 14. März gibt es ein Reiseverbot. Sämtliche Flüge wurden ausgesetzt, ausgenommen Inlandflüge.
  • Ukraine: Seit dem 16. März ist die Einreise vorübergehend verboten.
  • Ungarn: Die Grenzen sind bis auf weiteres geschlossen.
  • Zypern: Ebenfalls bereits am Sonntag, 15. März, haben Polen und Zypern Vorkehrungen getroffen und die Einreise für sämtliche Länder untersagt.
Naher Osten und Asien
  • Afghanistan verbietet Einreisen für alle Ausländer auf unbestimmte Zeit.
  • Armenien: Einreise für Schweizer ist momentan nicht möglich (Ausnahme: armenische Staatsangehörige). Die Regierung hat ausserdem den Luftverkehr zwischen Iran und Armenien sowie den Personenverkehr nach Iran und Georgien ausgesetzt. 
  • Bahrain: Einreiseverbot auf unbestimmte Zeit.
  • In Bhutan lässt die Regierung vorerst keine ausländischen Gäste mehr einreisen.
  • China: Das Aussenministerium in Peking kündigte an, die Einreise von Ausländern mit gültigen Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen nach China mit Wirkung vom 29. März vorübergehend auszusetzen. Ausnahmen sind Transitvisa und ausländische Reisende, die über Hongkong und Macau mit kurzfristigen Einreisegenehmigungen einreisen. 
  • Hongkong: Ab Mittwoch, 25. März 2020 wird in Hongkong vorübergehend allen ausländischen Gästen sowie Besuchern vom chinesischen Festland, aus Macao und Taiwan und Transitpassagieren die Einreise verweigert. Die neue Regelung soll zwei Wochen lang dauern. 
  • Indonesien: Bis zum 20. April werden keine Visa ausgestellt. Auch Transit ist für Schweizer nicht möglich.
  • Israel verlangt bei der Ankunft eine 14-tägige Quarantäne in einer privaten Unterkunft, ansonsten wird die Einreise verweigert.
  • Jordanien: Seit dem 17. März sind die Grenzen geschlossen.
  • Wer in Kambodscha mit erhöhter Temperatur einreisen möchte, wird abgewiesen.
  • KasachstanAusländischen Staatsangehörigen ist die Einreise nach Kasachstan grundsätzlich verwehrt. Ausnahmen gelten vorerst für Personen, die Inhaber eines kasachischen Aufenthaltstitels sind. 
  • Katar: Der Flugverkehr nach Katar wurde per 16. März für zwei Wochen eingestellt. Transit-Flüge sind davon momentan noch ausgenommen.
  • Kuwait hat die Grenzen geschlossen und die Regierung hat ab dem 13. März sämtliche Flüge von und nach Kuwait untersagt.
  • Malaysia: Am 18. März beginnt ein zweiwöchiger Lockdown, dieser beinhaltet ein Einreiseverbot für Schweizer.
  • Mongolei hat sämtliche internationale Flugverbindungen ausgesetzt und auch eine Einreise über den Landweg ist nicht möglich. Es werden vorläufig auch keine Visa für Schweizer für Einreisen auf dem Landweg in die Mongolei ausgestellt.
  • Nepal: Bis am 30. April werden unter anderem auch für Schweizer keine Visa mehr ausgestellt.
  • Oman kündigte an, vorerst keine Touristenvisa mehr auszustellen. Ab Sonntag, 15. März, dürfen demnach keine Besucher mehr ins Land und keine Kreuzfahrtschiffe mehr in den Häfen des Landes anlegen. Bürger wurden angehalten, nur in dringenden Fällen zu reisen. Diese Weisung gilt für eine Dauer von 30 Tagen.
  • Für die Philippinen gilt ab 16. März ein Einreisestopp für Personen aus Risikogebieten, wozu auch die Schweiz gehört.
  • Saudi-Arabien verhängte einen Einreisestopp für die Schweiz und die 27 Länder der EU und setzt Europaflüge vorläufig aus.
  • Singapur: Ab dem 17. April müssen sich auch Schweizer bei Einreise einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen. Transitaufenthalte sind ab dem 24. März nicht mehr erlaubt.
  • Sri Lanka untersagt die Einreise aus der Schweiz ab dem 16. bis mindestens zum 29. März.
  • Taiwan führt bei Einreise per sofort (17. März) eine 14-tägige Quarantäne für Schweizer ein. Der Transit von Flugpassagieren wird zwischen 24. März und 7. April am Flughafen Taipeh nicht möglich sein.
  • Thailand: Ab dem 26. März werden die Grenzen für Ausländer geschlossen, dies verkündete die thailändische Regierung am Mittwoch, dem 25. März am Vormittag. Die Lage für Transitpassagiere ändert sich ständig, deshalb ist es momentan unklar was wirklich Sache ist.
  • Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.): Ab dem 19. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für ausländische Reisende. Transit ist im Moment noch möglich.
  • Vietnam hat Massnahmen ergriffen und gewährt vorläufig keine Visa mehr.
Nordamerika
  • Kanada verbietet wegen der Coronakrise allen ausländischen Staatsangehörigen bis auf weiteres die Einreise – sofern es sich um nicht unbedingt erforderliche Reisen handelt, dies bestätigte die Regierung Kanadas am 24. März. Ausnahmen bestehen nach wie vor für bestimmte Gruppen wie etwa unmittelbare Familienangehörige von kanadischen Staatsbürgern. Auch Transitpassagiere unterliegen den Reiseverboten und -beschränkungen des Drittlandes.
Lateinamerika & Karibik
  • Antigua und Barbuda: Am 26. März wurden ein Flugstopp für internationale Flüge ausgesprochen. Rückholflüge sind davon ausgenommen.
  • In Argentinien sagte Staatschef Alberto Fernández, Flüge aus Europa sowie unter anderem auch aus den USA und China würden für 30 Tage gestoppt.
  • Bahamas weitet mit Wirkung vom 19. März und auf zunächst unbestimmte Zeit die bereits für China, Südkorea, Singapur, Iran und Italien geltende Einreisesperre auch auf aus ganz Europa einschliesslich Grossbritannien/Nordirland und der Republik Irland kommende Reisende aus.  Ausschliessliches Entscheidungskriterium für die Zurückweisung ist der Aufenthalt in einem (oder Transit durch eines) der von der Sperre erfassten Länder innerhalb der letzten 20 Tage. Ob die Person bereits Symptome einer Erkrankung zeigt oder nicht, spielt für das Einreiseverbot keine Rolle. 
  • Barbados: Die Behörden von Barbados haben wegen des Coronavirus beschlossen, dass ab dem 22. März alle Reisenden aus Europa, den USA und Grossbritannien in eine 14-tägige Quarantäne müssen.
  • Belize: Ab dem 23. März dürfen für 30 Tage keine Passagierflieger in Belize landen.
  • Bolivien: Keine Flüge aus und nach Europa auf unbestimmte Zeit.
  • Brasilien: 30-tägiges Einreiseverbot für etliche Staaten, Schweiz inklusive. Gilt ab dem 23. März.
  • Chile schliesst per 17. März vorübergehend die Grenzen
  • Costa Rica: Die Regierung Costa Ricas hat am 17. März angekündigt, dass sie für alle Ausländer, die zwischen dem 18. März und 12. April ins Land reisen, eine Reisebeschränkung einführen wird.
  • Curacao: Ab dem 30. März bis 12. April wird der Flughafen für jeglichen Verkehr geschlossen.
  • Dominikanische Republik: Einreisestopp seit dem 16.3. für alle Reisende aus Europa, China, Iran und Korea.
  • Ecuador zieht am 16. März nach und verbietet sämtliche Einreisen von Ausländern auf dem Luft-, See- und Landweg.
  • El Salvador: Keine Flüge aus und nach Europa auf unbestimmte Zeit.
  • Guadeloupe/Guyana/Martinique: Internationaler Flugverkehr bis auf weiteres verboten. Rückholflüge sind derzeit noch möglich.
  • Guatemala: Keine Flüge aus und nach Europa auf unbestimmte Zeit.
  • Jamaika: Einreisestopp bis am 7. April.
  • Kolumbien untersagt ebenfalls ab 16. März allen Einreisenden aus Europa und Asien die Einreise bis auf Weiteres.
  • Kuba: Ab 24. März gilt ein Einreiseverbot für Ausländer und im Ausland lebende Kubaner für die nächsten 30 Tage.
  • Panama: Das Land hat die direkte Einreise von Passagierflügen mit Herkunft aus Europa für die nächsten 30 Tage bis zum 14./15. April untersagt. Der Personenschiffsverkehr wurde eingestellt.
  • Paraguay: Keine Flüge aus und nach Europa auf unbestimmte Zeit.
  • Peru: Keine Flüge aus und nach Europa auf unbestimmte Zeit.
  • Uruguay: ab dem 20. März werden alle Europaflüge ausgesetzt. Es herrscht Einreiseverbot. Transit ist im Moment noch möglich.
  • In Venezuela untersagte Präsident Nicolás Maduro für einen Monat alle Flüge aus Europa. Ähnliche Flugverbote wurden von den Regierungen von Bolivien, Paraguay und Peru verhängt. In Lateinamerika gibt es inzwischen mehr als 250 bestätigte Coronavirus-Ansteckungsfälle – mindestens drei Menschen starben.
Ozeanien
  • Australien/Neuseeland: Ab Montag, 16. März, gelten faktische Einreiseverbote für alle Besucher. Es wird von allen Einreisenden eine 14-tägige Selbstisolation verlangt, was einer Einreisesperre gleichkommt. Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus schliesst auch Australien seine Grenzen. Dies kündigte Premierminister Scott Morrison am Donnerstag, 19. März, an. Neuseeland kündigte ebenfalls an, die Grenzen zu schliessen. 
Indischer Ozean
  • Malediven: Aufgrund von Infektionsfällen ist es möglich, dass einzelne Inseln weder betreten noch verlassen werden können und vorübergehend abgeriegelt werden. Die Kapazitäten des maledivischen Gesundheitssystems sind bei steigenden Infektionsfällen begrenzt. Die maledivischen Behörden haben ab 17. März 2020 für zwei Wochen die Einstellung des Bootsverkehrs von Ressortinseln zu den von Einheimischen bewohnten Inseln verfügt. Des Weiteren dürfen Hotels im Raum Male in diesem Zeitraum keine neuen Gäste aufnehmen.
  • Mauritius: Ab dem 18. März gilt ein Einreisestopp für Schweizer. Die Sperre dauert vorerst 14 Tage.
  • Seychellen: Einreise- und Transitverbot für Schweizer (Stand: 18. März).
Afrika
  • Ägypten: Ab dem 19. März wird der Flugverkehr von und nach Ägypten eingestellt. Dies kommt einem Einreiseverbot gleich. Das Verbot dauert vorerst bis zum 31. März.
  • Äthiopien: Alle ankommenden Passagiere, die am 23. März nach 00:10 Uhr morgens nach Äthiopien einreisen, werden für 14 Tage in eine obligatorische Quarantäne ins Ethiopian Skylight Hotel gebracht. Ein zusätzliches Hotel wird zu gegebener Zeit ausgewählt. Die 14-tägige Quarantäne gilt nicht für Transitpassagiere. Transitpassagiere, die einen Anschlussflug gebucht haben, bleiben bis zu ihrem Anschlussflug im Ethiopian Skylight Hotel. 
  • Algerien: Der komplette Flugverkehr wird ab dem 19. März ausgesetzt.
  • Botswana: Grenzen für Europäer inklusive Schweizer wurden am 24. März geschlossen. Zudem wird fremde Währung ab dem 25. März nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert.
  • Benin: Es gilt eine Quarantänepflicht für Reisende aus Europa.
  • Burundi: Es gilt eine Quarantänepflicht für Reisende aus Europa.
  • ElfenbeinküsteDas Land hat mit Wirkung vom 16. März ein Einreiseverbot für nicht-ivorische Reisende aus Ländern mit mehr als 100 Fällen verhängt.
  • GabunDas Land hat alle Touristenvisa annulliert, die Landgrenzen wurde komplett geschlossen.
  • Gambia hat am 19. März mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres sämtliche Flugverbindungen aus 13 Staaten, inklusive der Schweiz, bis auf weiteres suspendiert. Bei den weiteren Staaten handelt es sich um Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Deutschland und Spanien.
  • Ghana: Einreiseverbot für alle Ausländer ab dem 17. März.
  • Kenia: 30-tägiges Einreiseverbot ab dem 15. März.
  • Madagaskar: Ab dem 20. März werden Flüge von und nach Europa für 30 Tage eingestellt. Zudem müssen Einreisende 14 Tage in Quarantäne.
  • Marokko: Die Einreise für Schweizer Bürger ist zwar nicht offiziell verboten, da aber die Luftgrenzen und Landgrenzen geschlossen wurden, ist es praktisch unmöglich ein- und auszureisen.
  • Mauretanien schliesst ab dem 17. März vorläufig die Luftgrenzen.
  • MosambikAb dem 23. März für zunächst 30 Tage werden für Mosambik keine Einreisevisa mehr ausgestellt. Die bis dato ausgestellten Visa verlieren ihre Gültigkeit.
  • Namibia: Bis auf unbestimmte Zeit herrscht ein Einreisestopp, dies teilte die Regierung Namibias am 17. März mit. Transit in Windhoek ist nicht mehr möglich.
  • Senegal: Ab dem 18. März werden Flüge von und nach Europa eingestellt.
  • Südafrika hat seine Grenzen am 18. März geschlossen. Visa für Personen aus «Hochrisikoländern», dazu zählt auch die Schweiz, werden suspendiert. Am 25. März hat die südafrikanische Regierung verkündet, dass von Freitag, 27. März, bis Donnerstag, 16. April, der kommerzielle Flugverkehr nach und aus Südafrika eingestellt wird. Für diese Zeit wird eine reguläre Rückreise nach Europa nicht möglich sein. 
  • SwasilandEs gibt bis auf weiteres ein Einreiseverbot für Reisende aus Risikogebieten.
  • Tunesien verordnet für Reisende aus der Schweiz eine 14-tägige Quarantäne in einem privaten Haushalt. Zudem wurden alle Flüge bis am 23. April gestoppt.
  • Uganda: Es gilt eine Quarantänepflicht für Reisende aus Europa. (TI)

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