Grün ist die Hoffnung in der Karibik

Die Caribbean Tourism Organization CTO untersucht das Potenzial von Hanf-Reisen.

Zwar ist Marijuana (Cannabis) in weiten Teilen der Karibik immer noch illegal, doch lokale Tourismusbeamte erkennen bereits heute in der Pflanze eine tourismusfördernde und geldbringende Wirkung. Die Not macht sie erfinderisch: Karibische Staaten, die im letzten Jahr von Wirbelstürmen heimgesucht wurden, sind auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Dabei werden auch das Potenzial der Rauschpflanze und entsprechende Tourismus-Angebote untersucht.

Dabei blicken die Behörden unter anderem nach Kalifornien, Colorado oder Kanada, wo Cannabis legalisiert wurde. Die Karibik untersuche, wie sich der Hanf-Tourismus in diesen Destinationen seit der Legalisierung entwickelt habe, erklärte Hugh Riley, Generalsekretär und CEO der Caribbean Tourism Organization.

Reisende würden zunehmend Destinationen verlangen, wo sie das gleiche Verhalten wie zu Hause – zum Beispiel Marijuana rauchen – fortsetzen könnten, ergänzte Jerry Rappaport, Präsident der Grenada Hotel and Tourism Association in Grenada, wo der Besitz von Marihuana illegal ist.

Im Jahr 2016 nahmen etwa 15% der 90 Mio. Besucher in Colorado an einer Topftourismusaktivität teil und 5% (4,5 Mio.) gaben an, dass der Hanftourismus ihre Motivation für den Besuch sei. (TI)

 

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