«Michael» sorgt für Verwüstungen im Florida Panhandle

Der Hurrikan ist der schwerste Sturm seit 25 Jahren, der das US-Festland trifft.
© NOAA

Die atlantische Hurrikansaison 2018 ist in vollem Gange. Gestern Mittwochnachmittag traf Hurrikan «Michael» mit 250 km/h auf Florida, genauer gesagt auf den «Florida Panhandle», den nordwestlichen Zipfel des US-Bundesstaats. Dieser ist touristisch weniger bekannt als die Küsten der Halbinsel, mit Panama City und Mexico Beach waren dennoch zwei touristische Gebiete betroffen. Der Sturm traf als Hurrikan der Stärke 4 aufs Festland. Gemäss Medienberichten ist es der stärkste Sturm, der den Florida Panhandle jemals getroffen hat, sowie der stärkste Sturm seit 25 Jahren, der das US-Festland getroffen hat.

In Panama City und Mexico Beach hat der Sturm grosse Schäden hinterlassen und mindestens eine Person getötet. Bilder aus Panama City zeigen abgedeckte Dächer, in Mexico Beach sieht es noch schlimmer aus, da das Wasser stetig steigt und viele Häuser komplett überflutet sind. Über eine Viertelmillion Haushalte und Geschäfte sind ohne Strom.

Im Laufe des gestrigen Abends schwächte sich «Michael» zu einem tropischen Sturm ab; es ist aber zu befürchten, dass er nochmals an Stärke zulegt. Gestern Abend erreichte er den Bundesstaat Georgia und bahnt sich nun seinen Weg durch South und North Carolina. Gemäss den Prognosen der National Oceanic and Atmospheric Administration wird das Zentrum des Sturms voraussichtlich heute Donnerstagabend (Ortszeit) das amerikanische Festland wieder verlassen. (SJ)

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