Millionen Chinesen an Bewegungsfreiheit gehindert

In Misskredit geratene Personen werden vom chinesischen Regime in ihrer Mobilität beschnitten.

Die chinesische Regierung hindert in Misskredit geratene Bürger in ihrer Bewegungsfreiheit und könnte damit indirekt auch die Anzahl von Besuchen in der Schweiz beeinflussen. Die Kommunistische Partei treibt die Umsetzung seines «Sozialkreditssystems» weiter. Ab 2020 sollen alle Bürger, Firmen und Behörden der Volksrepublik ein digital und zentral erfasstes Punktekonto haben, das ihre finanzielle, moralische, politische – kurz: gesellschaftliche Vertrauenswürdigkeit – ausweist. Wer dabei als nicht vertrauenswürdig eingestuft wird, kann in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Wer beispielsweise Bussgelder nicht bezahlt, kann daran gehindert werden, Flüge und Hochgeschwindigkeitszüge zu buchen. Die chinesische Regierung hat bis jetzt 11,14 Millionen Menschen von Flügen und 4,25 Millionen von Hochgeschwindigkeitszügen abgehalten, schreibt «Travelandworldtour».  (TI)