Moskau am teuersten für Geschäftsreisende

In der jährlichen Hotelpreis-Studie von HRG sind zudem drei US-Städte weit vorne anzutreffen. Deutlich günstiger wurden hingegen Paris, Dubai und Rom.
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Die jährliche Untersuchung von Hotelpreisen in weltweiten Metropolen durch den britischen Geschäftsreisedienstleister Hogg Robinson Group (HRG) zeigt, dass die globalen Raten – gemessen in der Landeswährung – im Jahr 2015 durchschnittlich gestiegen sind. Diese Entwicklung bestätigen jedoch nicht die Schweizer Städte. Genf, Zürich und Basel zeigen eine rückläufige Trendwende. Ebenso die Metropolen Paris, Dubai oder Rom.

Das teuerste Pflaster für Geschäftsreisende ist und bleibt Moskau. Die Hotels in der russischen Metropole verlangten im Untersuchungsjahr 2015 einen durchschnittlichen Zimmerpreis pro Nacht von umgerechnet CHF 342.50. Das ist Weltrekord und gegenüber 2014 sogar nochmals eine Steigerung um knapp 2%. In der lokalen russischen Währung Rubel, die allerdings zuletzt massiv an Wert verloren hat, sind die Hotelpreise in Moskau zwischen 2014 und 2015 sogar um über 50% gestiegen. Gleich hinter Moskau belegen mit New York City (CHF 329), San Francisco (CHF 304) und Washington DC (CHF 276) drei US-amerikanische Städte die nächsten Plätze im Hotelpreisranking.

Die Schweizer Städte sind im internationalen Vergleich wieder auf den vorderen Rängen vertreten: Genf und Zürich zählen zu den zehn teuersten Städten weltweit. Jedoch lässt die Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro die durchschnittlichen Übernachtungstarife in den beiden Städten weiterhin zum Vorjahr leicht sinken. Genf steht auf Platz 5 und war mit einer durchschnittlichen Übernachtungsrate von CHF 260 die teuerste Hotelstadt der Schweiz. Auf Platz 7 folgt Zürich mit einer durchschnittlichen Übernachtungsrate von CHF 255., gefolgt von Basel auf Platz 13 (CHF 221).

Von den Top-55-Destinationen im Preisranking haben im Erhebungsjahr 33 ihre Hotelpreise erhöht. Zu den prominentesten der 22 Destinationen mit Preissenkungen gehören Paris (-6,7%), Dubai (-7,5%) und vor allem Rom (-18,9%).

 

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