New York beschränkt Zutritt zur Freiheitsstatue

Ab dem 16. Mai müssen Touristen in gewissen Zonen rund um die State of Liberty auf einen Tour Guide verzichten.
USA sind nicht mehr attraktiv für Chinesen. ©Pixabay

Auch die Freiheitsstatue kämpft mit Overtourismus: New York verbietet den Zutritt für Tour Guides innerhalb des neuen Museums der Freiheitsstatue auf Liberty Island, auf dem Observation Deck der Statue und im National Museum of Immigration auf Ellis Island. Offenbar kommt es bei grösseren Gruppen immer wieder zu Gedränge: «Kommerzielle Führungen tragen zur Stauung in diesen Bereichen bei, verhindern den freien Fluss der Besucherbewegungen und wirken sich auf öffentliche Programme und die Besuchererfahrung aus», sagte Jerry Willis, Sprecher von National Park Service, in einer Erklärung. «Die Beschränkungen wurden als notwendige Reaktion auf die 600%ige Zunahme der kommerziellen Reisen in den letzten zehn Jahren eingeführt.» Im Aussenbereich auf Ellis Island und vor der Freiheitsstatue sind die Touristenführer weiterhin erlaubt und können ihren Kunden von dort aus die Sehenswürdigkeiten erklären.

Gesetz kommt zeitgleich mit Museumseröffnung

Die Tourbeschränkungen treten am 16. Mai in Kraft. Am gleichen Tag wird neben der Statue auf Liberty Island ein neues, 26’000 Quadratmeter grosses Museum eröffnet. Pro Jahr besichtigen mehr als 4,3 Mio. Besucher die Freiheitsstatue. Das Einwanderungsmuseum auf Ellis Islands zählt jährlich 3 Mio. Besucher. (TI)

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