Sommer-Rückgang auf Mallorca bekümmert Ministerium nicht

Das Tourismusministerium der Balearen geht von einem Passagierrückgang von 3,2 Prozent für die Monate Juli bis September aus.
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Die neue Touristensteuer, neue Benimmregeln in Palma sowie die wiedererstarkte Türkei und Ägypten im Aufwind – auf Mallorca sorgen sich die Hoteliers um das Sommergeschäft. Zumindest berichten Zeitungen in Deutschland von einer drohenden Flaute. Klar ist: Das Tourismusministerium der Balearen geht von einem Passagierrückgang von 3,2% für die Monate Juli bis September aus. «Nach Jahren der Rekordwerte bewerten wir den minimalen Rückgang der Flugkapazitäten für diesen Hochsommer eher als Normalisierung und sehen bisher keinen Grund zur Beunruhigung», erklärt das balearische Tourismusministerium gegenüber der «Mallorca Zeitung».

Die Touristensteuer habe keine abschreckende Wirkung, und der Ärger um Benimmregeln und Kleinkriminelle an der Playa de Palma sei ein lokales Phänomen, das sich nicht verallgemeinern lasse. «Wir haben von Anfang an gesagt, dass viele Gäste der vergangenen Jahre nur ‚geliehen‘ waren und bei dem Wiedererstarken der Mitbewerber wieder nach Nordafrika oder ins östliche Mittelmeer zurückkehren würden», so das balearische Ministerium gegenüber der «MZ». Grundsätzlich würde das Ziel der Regierung, die Gäste besser übers Jahr zu verteilen ohnehin einen Rückgang in der Hochsaison bedeuten. (TI)

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