Trotz Pest: Länder des Indischen Ozeans zeigen Vertrauen in Madagaskar

Laut WHO ist das Risiko einer internationalen Ausbreitung der Pest sehr gering.
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Die Tourismusminister Roland Ratsiraka (Madagaskar), Anil Kumarsingh Gayan SC (Mauritius) und Maurice Loustau-Lalanne (Seychellen) haben im Rahmen des World Travel Markets in London ein gemeinsames Statement zur Situation des Pestausbruches in Madagaskar abgegeben. Sie bestärkten dabei ihr Vertrauen in die in Madagaskar getroffenen Sicherheitsmassnahmen zur schnellstmöglichen Eindämmung des Krankheitsausbruches.

Die Minister wiesen darauf hin, dass alle drei Länder, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Massnahmen zur Bekämpfung der Krankheit, gewissenhaft umsetzen. Taleb Rifai, Generalsekretär der World Tourism Organization, reiste selbst nach Madagaskar und hatte das Treffen einberufen und geleitet. Er erinnerte daran, dass die WHO kein Einreiseverbot für Madagaskar ausgesprochen habe und dass «auf Grundlage der aktuell vorliegenden Daten das Risiko einer internationalen Ausbreitung der Pest als sehr gering eingestuft wird.»

In der Schweiz hat der Madagaskar-Spezialist Priori Reisen nach Ausbruch der Pest eine Hotline eingerichtet. Air Seychelles meidet Madagaskar gar setzte wegen Sicherheitsbedenken gar ihre Flüge von Mahé nach Antananarivo aus. Ab dem 1. Dezember sollen diese aber wieder planmässig stattfinden.

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