Deutschland lanciert das Beethoven-Jahr

Der berühmte Komponist und Pianist kam vor 250 Jahren in Bonn zur Welt.
v.l. Pianist Caspar Dechmann (l.), Ludwig van Beethoven in Gold und Harald Henning (Leiter DZT Schweiz).

Im Rahmen der Jahresmedienkonferenz hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) die neuen Themen für das bevorstehende Jahr vorgestellt und daneben auch einige Zahlen des abgelaufenen Tourismusjahres 2019 präsentiert. Wie gewohnt sind die Übernachtungszahlen beeindruckend: 77,5 Millionen Übernachtungen verzeichnete Deutschland von Januar bis Oktober (+2,3%), im Vergleich dazu ist der Quellmarkt Schweiz sogar noch etwas rasanter gewachsen: 6,2 Mio. registrierte Übernachtungen bedeuten einen Zuwachs von 2,6% gegenüber Vorjahr, was sich aus Privat- oder Geschäftsreisen zusammensetzt. Viele Schweizer Reisende besuchen den nördlichen Nachbarn gleich mehrmals pro Jahr.

Deutschland im Beethovenjahr

Besonders in den Fokus stellt die Tourismusmarketingorganisation den 250. Geburtstag des berühmten deutschen Pianisten und Komponisten Ludwig van Beethoven. Als Einstimmung gab Klaviersolist Caspar Dechmann am Flügel mehrere Beethoven-Sonaten aus unterschiedlichen Perioden seines Schaffens zum Besten, darunter die Sonate G-Dur, die Mondscheinsenate oder Beethovens wohl bekannteste Lied, «Für Elise». Während des Beethoven-Jahrs finden in Deutschland etliche Veranstaltungen zu seinen Ehren statt, in seiner Geburtsstadt Bonn beispielsweise das Beethovenfest oder eine Konzertreihe am Musikfest Berlin, wo Igor Levit alle 32 Sonaten Beethovens spielt.

Vom 16. Mai bis 4. Oktober stehen in Oberammergau nach zehn Jahren abermals die Passionsspiele auf dem Programm, als Schauspieler verpflichtet lassen dürfen sich nur waschechte Oberammergauer. Am 3. Oktober folgen die Feierlichkeiten zum dreissigsten Jubiläum der Wiedervereinigung (nicht zu verwechseln mit 30 Jahre Mauerfall von letztem Jahr). (ET)

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