Die Ausbildung im Tourismus als Querschnittsdisziplin

Die Höheren Fachschulen für Tourismus haben ihren Rahmenlehrplan aktualisiert. Aufgrund der Veränderungen in der Branche fokussiert die Ausbildung «Diplomierte/r Tourismusfachfrau/-mann HF» zukünftig noch stärker auf Themen der Digitalisierung.
©HFT Luzern AG

Der aktualisierte Rahmenlehrplan «Tourismus» definiert die Ausbildungsschwerpunkte für den eidgenössisch anerkannten Ausbildungsabschluss «Diplomierte/ r Tourismusfachfrau/-mann HF». Die bekannten Anbieter – HFT Graubünden, IST, Höhere Fachschule für Tourismus Zürich/Lausanne, HFT Luzern und Tourismusfachschule Bern-Oberland (TFBO) sowie SSSAT Bellinzona – haben ihn zusammen mit dem Schweizer Tourismus-Verband STV und dem Schweizer Reise-Verband SRV ausgearbeitet. Es lag auf der Hand, dass die zukünftig relevanten Themen insbesondere die Digitalisierung und die globale Entwicklung sind, zudem wurde genauer definiert, was unter «Nachhaltiger Entwicklung im Tourismus» zu verstehen ist. Beibehalten und nur aktualisiert wurden die zu erreichenden Kompetenzen unter anderem in Bezug auf die Erstellung und Vermarktung eines touristischen Angebotes und der Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und weiteren Partnern. Die Anforderungen für die Zulassung zum Studium und die Rahmenbedingungen der Ausbildung blieben unverändert.

«TOURISMUS VERSTEHEN wir als Querschnittsdisziplin mit starkem Bezug zu Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt», betonen die Mitglieder der Arbeitsgruppe für den Rahmenlehrplan Ursula Oehy Bubel, Hanna Rychener Kistler, Barbara Haller Rupf und Charles Barras. Der Rahmenlehrplan orientiert sich am Luzerner Tourismus-Management-Modell. «Da an Höheren Fachschulen der Praxisbezug dominiert, ist die Employability enorm hoch – unsere Studierenden finden nach dem Abschluss leicht eine Anstellung im Tourismus», betont Hanna Rychener Kistler als Präsidentin der IG-HFT. Sie ist dieses Jahr mit dem Milestone für das Lebenswerk ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung erhielt sie für ihr langjähriges erfolgreiches Engagement in der Tourismusausbildung.

TI

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