
Während die einen am Wochenende spontan in die Natur flüchten, erfüllen sich andere mit einer Besteigung des Kilimandscharo oder einem Trekking in Nepal einen Lebenstraum. Die Nachfrage nach Wanderreisen entwickelt sich laut Dertour Suisse aktuell in zwei Richtungen: kurze Auszeiten mit maximalem Erholungseffekt und spektakuläre Abenteuer für die persönliche Bucketlist.
‘Micro Adventures’ sind gefragt
Laut Dertour suchen Reisende zunehmend Ferien, die Bewegung mit Erholung verbinden und einen bewussten Ausgleich zum Alltag schaffen. Besonders gefragt sind sogenannte ‘Micro Adventures’: kurze Naturauszeiten von zwei bis drei Tagen, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen.
In der Schweiz profitieren davon insbesondere Bergregionen wie das Tessin, das Wallis, das Berner Oberland und Graubünden. Auch Ziele im nahen Ausland gewinnen an Bedeutung, darunter der Schwarzwald sowie die Alpenregionen Vorarlberg und Tirol.
Aktiv statt Liegestuhl
Neben klassischen Bergdestinationen erfreuen sich auch aktive Sommerferien im Mittelmeerraum wachsender Beliebtheit. Wanderregionen in Italien, Kroatien, Spanien und Frankreich verbinden Bewegung mit Badeferien und mediterranem Lebensgefühl. Zu den gefragten Routen zählen unter anderem die Cinque Terre, die Dolomiten oder Küstenwege auf Mallorca und Sardinien. Auch Marokko zieht mit Wanderungen im Atlasgebirge sowie Touren zwischen Wüste und Atlantikküste Aktivreisende an.
Bucket-List-Abenteuer
Parallel dazu bleibt die Nachfrage nach Fernreisen mit sportlichem Charakter hoch. Trekkingtouren auf den Kilimandscharo in Tansania, Wanderreisen in Nepal oder Touren in Bolivien und Indonesien sprechen Reisende an, die sich einen lang gehegten Traum erfüllen möchten. Auch Fuss-Safaris in Kenia oder Südafrika gehören laut Dertour zu den gefragten Erlebnissen.
Damit entwickelt sich Wandern zunehmend zu einer vielseitigen Reiseform, die von spontanen Wochenendausflügen bis zu mehrtägigen Trekking-Abenteuern reicht und Erholung mit Bewegung in der Natur verbindet. (TI)








