Die Risikoübersicht der Woche 15 für Reisende

Damit ist in der Woche 15 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.

Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.


 

Referendum auf den Malediven

Am Samstag, den 04.04., findet ein Referendum im ganzen Land statt. Es handelt sich um ein Verfassungsreferendum zur gleichzeitigen Durchführung von Präsidenten- und Parlamentswahlen. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist besonders am Referendumstag zu rechnen. Bereits im Vorfeld sind Demonstrationen möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen führen. Reisende sollten Demonstrationen und Proteste meiden, in der Nähe von politischen Veranstaltungen und Einrichtungen erhöhte Vorsicht walten lassen sowie Anweisungen der Behörden befolgen.

Proteste in Frankreich

Ebenfalls für Samstag um 14 Uhr ist eine öffentliche Versammlung auf dem Place du Caquet in Saint-Denis im Departement Seine-Saint-Denis, Region Île-de-France, geplant, um gegen Rassismus und Diskriminierung zu protestieren. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, Demonstrationen, Strassenblockaden, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften weiträumig meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Proteste in Simbabwe

In Harare in Simbabwe findet am Samstag ein von der Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) organisierter Protest gegen den Verfassungsänderungsentwurf Nr. 3 statt. Es wird erwartet, dass sich die Demonstranten versammeln und die Ablehnung der vorgeschlagenen Änderungen fordern, die die Amtszeit des Präsidenten über 2028 hinaus verlängern könnten. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen grundsätzlich meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Strassenblockaden in Mexiko

Am Montag, den 06.04., wollen Landwirte und Transportarbeiter in weiten Teilen Mexikos Strassen blockieren, um gegen die Sicherheitslage zu demonstrieren. Betroffen sind voraussichtlich die Schnellstrassen von Mexiko-Stadt nach Querétaro, Cuernavaca und Pachuca sowie Strassen in Sonora, Sinaloa, Zacatecas, Michoacán und Jalisco. Auch Grenzübergänge wie beispielsweise Ciudad Juárez sollen blockiert werden. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen meiden und Anweisungen der Behörden befolgen.

Streik der Flugsicherung in Italien

Für Freitag, 10.04., ist ein landesweiter Streik der Flugsicherung zwischen 13 und 17 Uhr geplant. Im Fall von Streikmassnahmen ist mit grösseren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen. Reisende sollten Verspätungen in ihrer Reiseplanung berücksichtigen und sich vor Antritt ihrer Reise bei ihrer Fluglinie oder ihrem Reiseveranstalter nach den aktuellen Fluginformationen erkundigen. (TI)