Die Risikoübersicht der Woche 30 für Reisende

Damit ist in der Woche 30 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.

Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.


 

Demonstrationen in den Vereinigten Staaten

Für den heutigen Samstag sind im ganzen Land Demonstrationen geplant. Die von der Interessenvertretung „Humans First“ organisierten Proteste sollen an Dutzenden Orten stattfinden.
Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, Demonstrationen, Strassenblockaden, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften

Kundgebungen in Nicaragua

Rund um den nicaraguanischen Nationalfeiertag am morgigen Sonntag werden in Managua und landesweit Märsche, Grosskundgebungen und Demonstrationen erwartet. Dadurch kann es insbesondere in der Feiertagswoche zu Verkehrsbehinderungen, Staus und Strassensperren sowie zu verstärkten Begegnungen mit Sicherheitskräften kommen.

Protestcamp auf deutscher Nordsee-Insel

Ein Punk-Protestcamp ist von morgen bis zum 26.8. in Tinnum auf der Insel Sylt in Schleswig-Holstein geplant. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen grundsätzlich meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Demonstration in Kolkata

Am Dienstag findet vor dem Birla Planetarium in Kolkata eine Demonstration der Partei Trinamool Congress anlässlich des Märtyrertags statt. Gleichzeitig findet an der Esplanade eine Demonstration einer Splittergruppe der Partei und eine weitere des All India Congress statt. Die Veranstaltungen sollen zwischen 12 Uhr und 15:30 Uhr stattfinden.

Airportstreik in Lamezia Terme

Ebenfalls am Dienstag soll es einen Streik des Personals der Bodenabfertigung am Flughafen Lamezia Terme (SUF) geben. Im Fall von entsprechenden Massnahmen ist mit grösseren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen.

Mögliche Aufstände im Kongo

Laut lokalen Berichten findet am Mittwoch eine Demonstration in Kinshasa der Opposition gegen eine dritte Amtszeit des Präsidenten statt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten Demonstrationen meiden und Anweisungen der Behörden befolgen.

Demos auch in Peru

Ebenfalls am Mittwoch ab 16 Uhr soll es in Cusco eine Demonstration gegen die designierte Präsidentin Keiko Fujimori geben. Zudem wird zwischen dem 27.7. und 29.7. ein Protestmarsch in Richtung Lima abgehalten. Weitere Proteste sind in den kommenden Tagen möglich. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich. (TI)