Die Risikoübersicht der Woche 36 für Reisende

Damit ist in der Woche 36 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.

Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.


 

Proteste in indischem Bundesstaat

Vertreter der Marathen, einer ethnischen Kaste, haben für den 29. August 2026 zu Protesten im indischen Maharashtra aufgerufen. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen.

Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, Demonstrationen, Strassenblockaden, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften weiträumig meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Isländer planen Referendum

Zudem wird am 29. August 2026 ein Referendum in Island abgehalten. Reisende sollten sich über lokale Medien zur aktuellen Lage vor Ort informieren und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Referendum auch in Guinea-Bissau

Am 30. August 2026 ist auch im westafrikanischen Guinea-Bissau ein Referendum geplant. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich.

Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse.

Arbeitsniederlegung bei französischer Airline

Die Gewerkschaft SNPNC-FO hat bis Montag zu einem Streik des Kabinenpersonals bei French Bee aufgerufen. Im Fall von Streikmassnahmen ist mit grösseren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten.

Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen.

Möglicher Bahnstreik in Norwegen

Im September besteht die Gefahr eines Bahnstreiks in Norwegen: Wie aus lokalen Medienberichten hervorgeht, haben die Gewerkschaften Norsk Lokomotivførerforbund (NLF) / Landsorganisasjonen i Norge (LO) angekündigt, am 31. August und 1. September Gespräche mit dem staatlichen Personenverkehr-Betreiber Vy/CargoNet (Specter) zu führen. Sollten die Verhandlungen scheitern, könnte ab dem 2. September gestreikt werden. (TI)