Die Risikoübersicht der Woche 48 für Reisende

Damit ist in der Woche 48 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.

Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.


Libanon feiert Unabhängigkeitstag

Heute wird im Libanon im gesamten Land der Unabhängigkeitstag begangen. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, Demonstrationen sind möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen und gewaltsamen Zwischenfällen führen.

Reisende sollten Demonstrationen und Proteste meiden, in der Nähe von politischen Veranstaltungen und Einrichtungen erhöhte Vorsicht walten lassen sowie Anweisungen der Behörden befolgen.

Menschenrechtsproteste in Tunesiens Hauptstadt

Ebenfalls heute ist auf dem Platz der Menschenrechte in der Strasse Mohamed V. in Tunis ein Protestmarsch für die Freilassung aller politischen Gefangenen geplant. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

G20 gipfelt in mehreren südafrikanischen Städten

Der Gipfel der Gruppe der Zwanzig (G20) findet am Wochenende im ganzen Land Südafrika statt. Es ist mit verstärkten Sicherheitsmassnahmen zu rechnen, Demonstrationen sind möglich. Sie können zu lokalen Verkehrsbehinderungen und gewalttätigen Zwischenfällen führen.

Präsidentschaftswahlen in Teil-Entität Republika Srpska, Bosnien und Herzegowina

Am morgigen Sonntag finden in der Republika Srpska, Bosnien und Herzegowina Präsidentschaftswahlen statt. Im Vorfeld und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden.

Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse. Reisende sollten sich über lokale Medien zur aktuellen Lage vor Ort informieren, Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen, sowie Partei- und Wahlbüros meiden, Vorsicht walten lassen und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Landwirte Mexikos sorgen für Blockaden und Streiks

Die Frente Nacional de Productores y Consumidores de Maíz (FNRCM) hat für Montag einen landesweiten Streik und die Blockade von Autobahnen und Zollkontrollstellen angekündigt. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Streiks durch Gewerkschaften in Belgien

Mehrere belgische Gewerkschaften haben angekündigt, das Land von Montag bis Mittwoch insgesamt drei Tage lang stillzulegen. Am 24.11. beginnen die Streikaktionen mit einem Streik im Bahnverkehr, am 25.11. wird der öffentliche Dienst lahm liegen und am 26.11. findet ein Generalstreik statt.

Zentralafrikanische Republik vor Präsidentschaftswahlen

Am Freitag, den 28. November finden in der Zentralafrikanischen Republik Präsidentschaftswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden.

Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse. Reisende sollten sich über lokale Medien zur aktuellen Lage vor Ort informieren, Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen, sowie Partei- und Wahlbüros meiden, Vorsicht walten lassen und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen. (TI)