Die Risikoübersicht der Woche 52 für Reisende

Damit ist in der Weihnachtswoche 52 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.

Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.


 

Proteste der Landwirte in Indien 

Ab heutigem Samstag haben Landwirte in der indischen Region Punjab landesweite Proteste vor Bezirksämtern angekündigt. Die Proteste richten sich gegen aus Sicht der Landwirte nicht erfüllte Zusagen der Regierung, insbesondere zu Mindestpreisen und landwirtschaftlichen Reformen. Zudem wurden Schienenblockaden in Städten wie Amritsar, Ferozepur, Sangrur und Bathinda angekündigt. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. 

Ausnahmezustand in Lima und Callao 

Nach anhaltenden Protesten gegen die Regierung wurde in der peruanischen Hauptstadt Lima und der Hafenstadt Callao bereits Mitte Oktober der Ausnahmezustand verhängt, der inzwischen bis morgigen Sonntag, den 20.12., verlängert wurde. Ziel der Massnahme ist es, die öffentliche Ordnung angesichts politischer und sozialer Spannungen aufrechtzuerhalten. Die Sicherheitskräfte verfügen über erweiterte Befugnisse; Demonstrationen und gewaltsame Zusammenstösse sind weiterhin möglich. 

Demonstration in Tomsk 

Ebenfalls ab Sonntag findet in der russischen Metropole Tomsk eine Demonstration Minderjähriger gegen das Verbot eines Videospiels durch die russische Regierung statt. Hintergrund sind zunehmende staatliche Eingriffe in digitale Inhalte und Jugendkultur. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und lokalen Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen, gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. 

Streik des Kabinenpersonals von SAS Scandinavian Airlines am Flughafen London Heathrow 

Von Montag, den 22.12., bis Freitag, den 26.12., wird das am Flughafen London Heathrow stationierte Kabinenpersonal von SAS Scandinavian Airlines streiken. Hintergrund sind arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen zwischen Belegschaft und Airline. Im Streikzeitraum ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr, Verspätungen und Flugausfällen zu rechnen. Reisende sollten sich frühzeitig über den Status ihrer Flüge informieren. 

Streiks der Fluglotsen in Argentinien 

Noch bis Montag, den 29.12., sind in Argentinien wiederholt Streiks der Fluglotsen zu unterschiedlichen Tageszeiten angekündigt. Dahinter stecken anhaltende Tarifkonflikte im Luftverkehrssektor, die bereits in den vergangenen Monaten zu erheblichen Störungen geführt haben. Je nach Streiktag sind Inlands-, internationale oder sämtliche Flüge betroffen. Mit Verspätungen und Flugausfällen ist zu rechnen; Reisende sollten ihre Reiseplanung entsprechend anpassen und aktuelle Fluginformationen prüfen. (TI)