
Das neue Entry-/Exist System (EES) ist seit dem 6. September 2026 offiziell in der ganzen EU implementiert.
Kurzzeitbesuchende aus Nicht-EU-Ländern müssen ihre Fingerabdrücke und ihr Gesichtsbild seit April 2026 beim Überqueren der Schengen-Aussengrenze registrieren lassen. Bis zum 6. September durften Grenzkontrollen die biometrische Registrierung bei hohem Andrang vorübergehend aussetzen.
Die neuen Regelungen für die Grenzkontrollen führte bereits im Sommer zu langen Wartezeiten und verpassten Flügen (TRAVEL INSIDE berichtete), auch an Schweizer Flughäfen. Um ein weiteres Ausufern der Wartezeiten an der Grenze zu verhindern, hat die Schweiz bei der EU um mehr Zeit für die Umsetzung gebeten.
Mit Erfolg: An den Schweizer Grenzen dürfen die Kontrollen bei übermässig langen Warteschlangen weiterhin gelockert werden, um zusätzliches Reisechaos zu verhindern. Damit soll der Passagierverkehr aufrecht erhalten werden, während technische Probleme gelöst werden.
Insgesamt wird diese Notlösung neun Schengen-Ländern gestattet. Nebst der Schweiz sind es Frankreich, Belgien, die Niederlande, Deutschland, Griechenland, Malta, Portugal und Italien.
Für die restlichen EU-Länder gilt: An der Grenze dürfen keine Ausnahmen mehr gemacht werden. Ob dies erneut zu längeren Wartezeiten führt, wird sich herausstellen. (TI)








