
Das Schweizer Technologieunternehmen Peak Plus AG lanciert heute offiziell Peakjet, einen digitalen Marktplatz für Semi-Private-Jet-Flüge zwischen Zürich und attraktiven europäischen Destinationen.
Die Plattform ist unter www.peakjet.com verfügbar. Die ersten kommerziellen Flüge starten am 1. August 2026 ab Zürich.
Peakjet nutzt die proprietäre Mobility-as-a-Service-Plattform von Peak Plus AG. Sie verbindet moderne E-Commerce-Technologie mit der operativen Kompetenz unabhängiger, lizenzierter AOC-Betreiber.
Reisende buchen einzelne Sitzplätze auf Strecken von Zürich nach Nizza, Palma de Mallorca und Malaga. Weitere Verbindungen, darunter Paris, München und Mailand, folgen im weiteren Jahresverlauf.
Peakjet als digitaler Marktplatz – Keine eigenen Flugzeuge
Im Gegensatz zu Travelcoup, welche den Semi Private Jet besitzt, betreibt die Peak Plus AG keine eigenen Flugzeuge. Die europäischen Flüge von Peakjet werden von Vistajet betrieben, einem weltweit führenden Anbieter der Business Aviation.
Das Unternehmen handelt als vermittelnde Plattform zwischen Reisenden und lizenzierten Carriern und steuert Buchung und Kundenerlebnis, vergleichbar mit etablierten Modellen der Plattformökonomie in verwandten Branchen.

Zum Einsatz soll ‘in der Regel’ eine Embraer Legacy 650 mit Platz von bis zu 12 Passagieren in einer grosszügigen Drei-Zonen-Kabine mit separaten Bereichen für Prime, Center und Club.
Das Peakjet-Erlebnis lässt die Reibungspunkte des herkömmlichen Linienverkehrs hinter sich. Die Passagiere reisen vom General Aviation Centre am Flughafen Zürich zum General Aviation Centre an ihrer Destination, nur wenige Schritte vom Fahrzeug bis in die Kabine.
Variable Preise
Die Flugpreise variieren je nach Abflugdatum. So wird die Flugstrecke Zürich-Palma auf dem Erstflug am 1. August 2026 ab CHF 1525 in der ‘Prime Light’-Klasse angeboten und geht hoch bis CHF 2265 in der ‘Prime Flex’-Klasse, die flexible Umbuchungs- und Annullations-Konditionen, mehr Gepäck und bevorzugte Sitzplatzwahl anbietet.
Auf gewissen Flügen wird auch eine ‘Club Flex’-Klasse, mit dem Sitzplatz in der exklusiven fünfplätzigen Lounge angeboten.

Wer steht dahinter?
Hinter Peak Plus AG stehen bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus der Luftfahrtbranche die sich aus früheren Positionen kennen. Da ist einerseits Gianni Tronza, ex American Airlines und Etihad Airways und andererseits Peter Baumgartner, ex Etihad Airways CEO und davor bei Swiss und Swissair.
Das sagen Tronza und Baumgartner zu ihrem neuen Business-Modell
Peter Baumgartner, Co-Founder und Verwaltungsratspräsident, Peak Plus AG: «Premium-Flugreisen waren zu lange von der Starrheit der Linienluftfahrt oder den Kosten eines vollständigen Privatcharters bestimmt. Peakjet positioniert sich bewusst als Alternative. Wir haben eine Plattform geschaffen, die mit modernster Technologie das Beste aus Business-Jet-Reisen und Linienluftfahrt vereint. Der Markt ist bereit dafür, und unser Team verfügt über die operative und kommerzielle Tiefe, um dies umzusetzen.»
Gianni Tronza, Co-Founder und CEO, Peak Plus AG: «Mit Peakjet öffnen wir das Semi-Private-Reisen für ein breiteres Publikum und machen es zu einer echten, alltagstauglichen Option. In den vergangenen zwei Jahren haben wir ein digitales Erlebnis geschaffen, das die Buchung von Semi-Private-Flügen so mühelos macht wie die Buchung jedes modernen Reiseprodukts. Von unserer Homebase Zürich aus erschliessen wir schrittweise die wichtigsten europäischen Märkte und verbessern jeden Kilometer der Reise kontinuierlich, durch intelligente Technologie, Präzision und sorgfältigen Service.»
Investor mit Erfahrung in der Luxusmobilität
Als Ankeraktionär der Peak Plus AG konnte Beat Imwinkelried gewonnen werden. Er hat ein international führendes Unternehmen in der Luxusmobilität aufgebaut und kennt die Zielkundschaft von Peakjet, ihre Erwartungen und ihren Lebensstil genau. Seine Marktkenntnis und sein Kundenverständnis sind in der Aufbauphase des Unternehmens besonders wertvoll.
Im Vergleich: Vorreiter Travelcoup
Vor gut drei Jahren lancierte Travelcoup-Gründer Niclas Seitz die Semi Private Jet Flüge ab Zürich und weiteren Abflughäfen in Deutschland nach Mallorca und Ibiza.
Geflogen wird in der Regel mit einem Embraer ERJ-145 Regional Jet mit 22 First Class – Plätzen. Im Sommer 2026 wird ab Zürich hauptsächlich Palma de Mallorca angeflogen. Zum Vergleich: Travelcoup bietet die Strecke Zürich – Palma am 31. Juli 2026 für CHF 1249 an.

Das meint Semi Private Jet Pionier Niclas Seitz: «Wir sehen den Markteintritt von Peakjet sehr positiv. Semi Private Flüge sind in Europa im Vergleich zu den USA noch deutlich unterentwickelt, daher hilft jeder Anbieter dabei, diesen Markt weiter zu etablieren.»
Dass zwei Schweizer Unternehmen diesen Bereich in Europa aktiv vorantreiben, sei ein starkes Signal. Seitz gegenüber TRAVEL INSIDE: «Für uns bestätigt der zusätzliche Wettbewerb vor allem eines: Die Nachfrage nach komfortableren und effizienteren Reiseformen wächst – und davon profitiert langfristig der gesamte Markt.» (BRA)








