Fabiola Burri: «Es kommt oft seitens Airlines zu Flugplanänderungen»

Im zweiten Teil der Kurz-Interview-Serie von TRAVEL INSIDE beantworten Schweizer Geschäftsreise-Profis Fragen zur aktuellen Lage in der Branche.
Fabiola Burri, Leiterin Geschäftsreisen, Bucher Reisen, Dierikon © Bucher Reisen

Fabiola Burri, Leiterin Geschäftsreisen, Bucher Travel Inc.


Wie haben sich die Buchungen seit Anfang Jahr entwickelt? 

Anfragen und Buchungen gab es am Anfang des Jahres wenige. In den letzten Wochen haben die Reisetätigkeiten erfreulicherweise etwas zugenommen und wir konnten endlich wieder Flugbuchungen vornehmen. Allerdings gilt es ganz klar zu betonen, dass das Volumen zurzeit immer noch sehr bescheiden ist und wir nach wie vor sehr weit vom Buchungsstand aus den Jahren 2019 und früher entfernt sind.  

Welches sind für Sie und Ihre Kunden die derzeit grössten Schwierigkeiten beim Reisen? 

Die sich stetig ändernden Quarantäne –und Einreisevorschriften machen die Planung kompliziert. Wenn die Reise einmal steht, kommt es oft seitens Airlines zu Flugplanänderungen oder gar Annullationen. Dadurch beginnt der Planungsprozess von Neuem. Durch diese Tatsache steigt der Arbeitsaufwand pro Buchung massiv. 

Welche Branche reist derzeit am meisten? 

Ist sehr schwer zu sagen. Bei uns ist es konkret der Aviation Sektor. 

Wer sind die Reisenden – die Top-Manager, die Sales Reps, die Techniker oder andere? 

Aktuell reisen ausschliesslich Piloten, Techniker und das Top Management. 

Haben Sie reduzierte Öffnungszeiten und Kurzarbeit? 

Wir sind nach wie vor in der Kurzarbeit und haben dementsprechend angepasste Öffnungszeiten. Trotz der verkürzten Erreichbarkeit haben unsere Kunden die Möglichkeit uns via 24/7 Helpline zu erreichen. 

(Yannick Suter / Christian Maurer)