Feedback: «Fluggesellschaften stellen oft eigene Anforderungen»

TRAVEL INSIDE-Leser Jürg Steiner teilt seine Erfahrungen, die er bei seinen Reisevorbereitungen mit Airlines und Corona-Tests gemacht hat.
Leser-Zuschrift als Feedback.

Jürg Steiner, TRAVEL INSIDE-Leser

«Vielen herzlichen Dank für ihre Super-Reiseinformationen auf der Seite Corona: Einreise/Rückreise-Update. Eine der wenigen umfassenden Seiten für Schweizer im Internet.

Gerne möchte ich beliebt machen, ein Kapitel/Boxtext mit «Reisen als Familie während Covid» und «Fluggesellschaften» zu ergänzen. Anlässlich unserer Reisevorbereitungen haben wir hier Erfahrungen gemacht, die der breiten Masse nicht vorenthalten werden sollten.

Fluggesellschaften und Covid:

Fluggesellschaften stellen oft individuell und unabhängig der Bestimmungen in den unterschiedlichen Ländern eigene Anforderungen. So ist üblich, dass ein gültigen PCR-Test für das Boarden des Flugzeugs vorgewiesen werden muss (und dies auch wenn für die Einreise in das jeweilige Land kein Test notwendig ist). Klären Sie vorgängig die gültigen Bestimmungen mit den Fluggesellschaften.

Reisen als Familie während Covid:

Reisebüros informieren oft nur mangelhaft über Risiken für Reisen in Covid-Zeiten. Als Familie fallen besonders die Kosten für einen offiziellen PCR-Test ins Gewicht (ab CHF 150 in der CH). Nur offizielle PCR-Tests mit dem entsprechenden Nachweis in englischer Sprache haben Gültigkeit. Das SMS eines Schnelltests oder das Resultat eines Selbsttests werden nicht anerkannt.

Oft tragen die Reiseversicherungen Kosten für eine Reiseannullation bei positivem Covid Befund nicht. Und das kann für eine Familie doch recht ins Geld gehen, denn die Reise fällt meist ins Wasser auch wenn nur EINE Person einer Familie positiv getestet wird.

In vielen Fällen ist ein negativer PCR-Test auch vor der Rückreise notwendig. Bei positivem Testresultat darf das Flugzeug nicht bestiegen werden und die Person muss sich in Quarantäne begeben. Was passiert jedoch, wenn es sich hierbei um ein minderjähriges Kind handelt? Und wer bezahlt die Kosten? Auf diese Fragen können Reisebüros leider kaum Antworten liefern.»