Feedback: «Travelport CEO sollte mal einen Monat im Reisebüro arbeiten»

TRAVEL INSIDE Leser Dieter Bretscher ärgert sich über Travelport.
Leser-Zuschrift als Feedback.

Dieter Bretscher, Gutmann Travel

Dieter Bretscher
zvg

«Ich möchte mich von der User-Seite über den TRAVEL INSIDE Artikel zu Travelport melden: Ich arbeite bei Gutmann Travel in Zürich seit Jahren im Homeoffice in Phnom Penh, Kambdoscha. Via GDR kann man sich überall in der Welt einloggen und im Galileo respektive Smartpoint arbeiten.

Es ist natürlich einfach gesagt, dass es ‚Change for the Brave‘ sei. Ich glaube jedoch, dass weder Greg Webb, CEO von Travelport noch die cleveren Ingenieure aus Spanien je mit Galileo gearbeitet haben.

Es ist mir klar, dass ein Technologie-Unternehmen im Hintergrund optimale und komplizierte Informationen beziehen muss. Aber für den Benützer sollte es nicht immer laufend Änderungen für Abfragen von Flügen, Hotels, Mietwagen geben und das ganze System sollte User-Friendly bleiben. Und für die Direktion eines Reisebüros sollte es keine Änderungen bei den Kosten und alle Module sollten inklusive bleiben.

In der letzten Zeit habe ich leider eher negative Erfahrungen mit dem GDR  Galileo/Smartpoint 9 gemacht. Für das Einloggen in die Cloud (GDR) wurde mir der Zugang in den letzten drei Monaten mehrmals und ohne Ankündigung verwehrt.

1. Einmal musste der Sign-In Code geringfügig geändert werden.

2. Travelport akzeptiert nur Verbindungen mit Internet Explorer von Microsoft. Es musste plötzlich ein Zusatzprogramm Easyfix geladen werden.

3. Der Wechsel im Februar 2021 von GDR2v auf GDR3v respektive G3R war nicht einfach und meine Sign-ins funktionieren plötzlich nicht mehr.

4. Nachdem auf GDR3 gewechselt wurde, ist nur noch Smartpoint 9 ersichtlich und der native Galileo ist verschwunden.

5. Letzte Woche verbietet Travelport den Zugang mit dem Betriebssystem Windows7. Dies auch ohne Ankündigung. Ein neuer Laptop mit Windows10 und allen Programmen wird mich zirka CHF 1500 kosten.

6. Die Supportseiten hiessen zuerst travelport.com, dann mytravelport.com und jetzt mynewtravelport.ch. Bald wird es vielleicht mynewesttravelport.com heissen. Mein Userkonto wurde aus technischen Gründen im Dezember 2020 und jetzt im April 2021 ohne Vorankündigung eliminiert. Und dies obwohl ich dort noch einen aktiven Case habe.

Eigentlich ist das Arbeiten mit einem Betriebsystem schon kompliziert genug. Warum macht uns Travelport mit diesen konstanten Änderungen die Arbeit noch penibler?

Ich weiss wirklich nicht, warum es als Benutzer so schwer ist in die Cloud von Travelport hineinzugehen um zu arbeiten? Es gibt ja Codes zum Einloggen. Und um überhaupt zu arbeiten braucht man zusätzlich einen persönlichen Login Code.

Mein Vorschlag: Greg Webb, CEO von Travelport, alle Technokraten und Verkäufer von Travelport sollten mal einen Monat im Reisebüro arbeiten und Vereinfachungen statt Komplikationen und Bestrafungen für die Benützer erwirken.»